Eisbären Bremerhaven

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    66:81-Pleite in Crailsheim – Harris: „Haben Überheblichkeit und Arroganz gezeigt“

    Die Eisbären Bremerhaven haben in der Beko Basketball Bundesliga einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Im Kellerduell bei den Crailsheim Merlin verloren die Seestädter nach einer unterirdischen Vorstellung deutlich mit 66:81 und fielen vorerst auf einen Abstiegsplatz zurück. Bremerhaven fand zu keinem Zeitpunkt ins Spiel, leistete sich in vielen Szenen unerklärliche (Anfänger)Fehler und fand in der Offensive keinen Rhythmus.

    „So darf man sich in einem so wichtigen Spiel nicht präsentieren. Ich weiß nicht, ob wir die Crailsheimer unterschätzt haben oder was los war. Aber es darf in unserer jetzigen Situation einfach nicht passieren. Die Merlins hatten deutlich mehr Energie als wir. Zudem haben wir den Anfang verschlafen und sind in die Zeit vor den guten Spielen gegen Würzburg, Bayern und Berlin zurückgefallen. Wir müssen jetzt sehen, dass wir schleunigst die Kurve kriegen“, sagte Eisbären-Center Jannik Freese nach der Ernüchterung im Schwabenland.

    Die Gäste aus Bremerhaven mussten in Crailsheim auf den verletzten Tyrus Thomas verzichten (Adduktorenzerrung). Für ihn rückte Rückkehrer Lorenzo Williams in den Kader, der bei seinem Saisondebüt aber keinerlei Akzente setzen konnte. Die Eisbären wirkten von Beginn an ideen-, kraft- und hilflos. Gegner Crailsheim investierte deutlich mehr und hatte in Matthew Stainbrook einen Akteur in seinen Reihen, den offensichtlich niemand auf dem Zettel hatte. Der bullige Backup-Center spielte mit der Eisbären-Defensive Katz und Maus und ließ die durchwachsene Vorstellung von Merlins-Starter Adam Chubb schnell vergessen. Am Ende hatte Stainbrook unglaubliche 17 Punkte und 8 Rebounds auf seinem Konto und war Garant für den ungefährdeten Crailsheimer Sieg.

    Nur im Auftaktviertel lagen die Eisbären mehrere Male knapp in Führung. Ab Viertel zwei häuften sich die (Schritt)Fehler und Ballverluste, zudem zeigte die intensive Bremerhavener Zonenverteidigung nicht die gewünschte Wirkung. Crailsheim versenkte insgesamt 11 Dreipunktwürfe und hebelte die Zone ein ums andere Mal aus. Ganz anders die Eisbären, die nicht nur schlecht ausboxten, sondern in der Offensive oftmals wie das Kaninchen vor der Schlange agierten und sich in Einzelaktionen verzettelten.

    Die Vorentscheidung an einem aus Bremerhavener Sicht gebrauchten Abend fiel bereits kurz nach Beginn des Schlussabschnitts. Die Merlins spielten sich jetzt in einen kleinen Rausch und bauten ihren ohnehin schon komfortablen Vorsprung auf 20 Zähler aus. Damit war der Drops in der Arena Hohenlohe endgültig gelutscht.

    „Crailsheim hat sehr hart gekämpft und großen Willen gezeigt in einer schwierigen Situation. Die Merlins haben es einfach mehr gewollt. Sie haben einen super Job gemacht, Hut ab. Zu meinen Mannschaft: Natürlich sind wir sehr enttäuscht. Es war Überheblichkeit und Arroganz, die wir heute gezeigt haben. Wir haben Sachen gemacht, die wir unbedingt vermeiden wollten“, sagte der enttäuschte Eisbären-Coach Chris Harris nach dem Spiel.

    Punkteverteilung Eisbären: Smith 10, Fogg 8, Gordon 10, Williams 2, Curry 4, Freese 11, Bishop 8, Bleck 5, Austin 8


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