Eisbären Bremerhaven

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    74:78: Couragierte Eisbären haben die Sensation lange vor Augen

    Die Eisbären Bremerhaven sind in der Beko Basketball Bundesliga nur knapp an einer faustdicken Überraschung vorbei geschrammt. Im Auswärtsspiel bei Serienmeister Brose Baskets Bamberg unterlagen die Seestädter am Ende zwar mit 74:78 (42:36), hatten den großen Favoriten aber lange Zeit am Rande einer Niederlage. Erst im Schlussviertel, das mit 23:11 deutlich an die Gastgeber ging, konnten die Baskets den Spieß dank Nationalspieler Elias Harris und Routinier Anton Gavel umdrehen. Zuvor hatten die stark aufspielenden Eisbären, bei denen gleich fünf Spieler zweistellig punkteten, mit bis zu 10 Punkten vorn gelegen und für Erstaunen in der wie immer ausverkauften Brose Arena gesorgt.

    Die hoch motivierten Gäste aus Bremerhaven legten ihre Nervosität schnell ab und übernahmen frühzeitig die Initiative. Dank eines Korblegers von Youngster Bazoumana Kone zum 18:19 lagen die Eisbären zum Ende des Auftaktviertels erstmals knapp vorn. Mit gefälligem Passspiel, guter Raumaufteilung und konsequentem Abschluss stellte der Außenseiter die Bamberger vor große Probleme. Derrick Allen, Devin Searcy und Nick Schneiders wurden immer wieder geschickt in Szene gesetzt und trafen hochprozentig aus dem Feld. Bremerhaven führte zur Pause verdient mit 42:36. Und das schmeckte den Baskets und ihren Fans gar nicht.

    Doch auch nach der Halbzeit gaben die Eisbären überraschend den Ton an. Dank Topscorer Darius Adams, der nun besser ins Spiel kam, und den Reboundmonstern Searcy und Schneiders zogen die rotzfrechen Gäste mehrfach auf 10 Punkte davon (41:51/45:55/47:57). Nach 30 Minuten betrug der Vorsprung immerhin noch 8 Zähler, doch den Eisbären ging jetzt zunehmend die Puste aus. Zu den Foulproblemen (Nick Schneiders musste nach 35 Minuten vorzeitig vom Feld) gesellten sich im Schlussviertel auch etliche Abspielfehler, die von den cleveren Gastgebern sofort bestraft wurden. Vor allem Elias Harris (21 Punkte) war nicht zu bremsen. Im Verbund mit Superstar Anton Gavel, D’Or Fischer und Rakim Sanders sorgte der vom NBA-Klub Los Angeles Lakers gekommene Power Forward dafür, dass Bamberg die drohende Heimpleite auf der Zielgeraden gerade noch abwenden konnte.

    Trainerstimmen

    CALVIN OLDHAM (Eisbären Bremerhaven): „Ich habe gemischte Gefühle. Zwar haben wir verloren, aber die Mannschaft hat hart genug für einen Sieg gekämpft. Es ist immer schwer in Bamberg zu gewinnen und die Ballverluste am Ende haben uns letztendlich sehr wehgetan. Wir waren konzentriert bei der Reboundarbeit, das hat uns geholfen im Spiel zu bleiben. Im Angriff haben wir gut agiert. Über das Resultat bin ich enttäuscht, aber zufrieden damit, wie die Mannschaft aufgetreten ist. Wenn der Gegner so viele Freiwürfe wie Bamberg wirft, dann wird es immer schwer. Das sind leichte erzielte Punkte.“
     
    CHRIS FLEMING (Brose Baskets):  „Großer Respekt an Bremerhaven, so wie sie heute aufgetreten sind. Das war eine gute und mutige Leistung. Sie sind  schwer in Saison gestartet, deshalb ein großes Lob für das, was sie seitdem geleistet haben. Sie spielen als Team auf Playoff-Niveau und hatten heute Siegchancen. Wir hatten eine gute Startphase, danach jedoch große Probleme die Penetration des Gegners zu kontrollieren. Insgesamt hatten wir große Schwierigkeiten in ersten drei Vierteln. Nachdem wir 1/12 Dreier geworfen und 15 Freiwürfe verworfen haben, ging das Selbstvertrauen flöten. Großes Lob an meine Mannschaft für die Schlussphase und an die Mannschaft die das Spiel beendet hat. Am Ende haben wir die richtige Antwort gefunden.“

    Punkteverteilung  Eisbären: Zwiener 9, Schneiders 10, Allen 14, Juskevicius 11, Adams 11, Searcy 13, Jackson 4, Kone 2

    Beste Werfer Bamberg: Harris 21, Gavel 19, Sanders 14, Fischer 12


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