Eisbären Bremerhaven

  • BEKO-BBL
  • Kontakt
  • Impressum
  • Presse
  • Saison
  • Team
  • Nachwuchs
  • Fans
  • Partner
  • Soziales Engagement
  • Inside
  • Tickets
  • Eisbären News

    76:81-Niederlage in Berlin – Samstag kommen die Bayern

    Die Eisbären Bremerhaven sind in der Beko Basketball Bundesliga nur knapp an einer faustdicken Überraschung vorbei geschrammt. Bei Euroleague-Teilnehmer ALBA BERLIN unterlagen die Seestädter am Sonntag mit 76:81 (37:37). Bis in die Schlussminute hinein hatten die Gäste aus Bremerhaven den Favoriten am Rande einer Niederlage. Doch ALBA-Spielmacher DaShaun Wood zog den Kopf seiner Mannschaft mit 7 Punkten in den letzten 60 Sekunden gerade noch rechtzeitig aus der Schlinge. Erfolgreichste Werfer bei den Eisbären, auf die nun ein schweres Heimspiel gegen den FC Bayern München wartet (Sonnabend, 23. Februar, 20.05 Uhr, ÖVB Arena Bremen), waren Stanley Burrell (20 Punkte/7 Assists), Jacob Burtschi (14) und Philip Zwiener (13).

    „ALBA hat am Ende die Geduld gehabt und die wichtigen Würfe getroffen. Aber wir können stolz auf unsere Leistung sein. Wir hatten Probleme im Defensivrebound – vor allem in der ersten Halbzeit. Aber wir haben weitergekämpft. Diese Intensität hatten wir lange nicht mehr im Spiel und ich bin froh, dass meine Spieler so sehen konnten, was möglich ist, wenn alle konzentriert sind. Auch wenn es eine Niederlage ist, kann diese uns für die kommende Zeit helfen“, sagte Eisbären-Coach Doug Spradley nach dem Krimi in Berlin.

    Die über 12000 Zuschauer in der riesigen O2-World rieben sich im ersten Viertel verwundert die Augen. Denn nicht die Hausherren, sondern die in jüngster Zeit nicht gerade erfolgsverwöhnten Eisbären diktierten das Geschehen. Ein furioser Bremerhavener 10:0-Lauf veranlasste ALBA-Coach Sasa Obradovic nach nicht einmal zwei Minuten zu seiner ersten Auszeit. Doch die Eisbären sorgten weiter für Erstaunen. Alex Harris, Stefan Jackson, Jacob Burtschi und der eingewechselte Philip Zwiener waren heiß, warfen bis zur ersten Viertelpause einen 11 Punkte-Vorsprung heraus (27:16).

    Obradodovic muss seinen Schützlingen kräftig den Kopf gewaschen haben, denn mit Beginn des zweiten Spielabschnitts übernahm ALBA das Kommando. Sven Schultze und Wirbelwind Heiko Schaffartzik sorgten fast im Alleingang dafür, dass der Bremerhavener Vorsprung Punkt um Punkt zusammen schmolz. Im Gegenzug hatten die Eisbären jetzt Probleme beim Abschluss und unter dem eigenen Korb. Die exzellente Wurfquote ging in den Keller. Dennoch war beim Halbzeitstand von 37:37 aus Bremerhavener Sicht noch alles drin.

    Nach der Halbzeit wechselte die Führung quasi Minutentakt. Es zeichnete sich jedoch zunehmend ab, dass ALBA-Topscorer Deon Thompson an diesem Abend nur schwer zu stoppen sein würde. Thompson pflückte sich nicht nur 5 Offensivrebounds, sondern war gemeinsam mit Zach Morley und Heiko Schaffartzik auch ein zuverlässiger Punktegarant. Auf Seiten der Eisbären riss Stanley Burrell das Spiel an sich. Burrell, der im Spielaufbau mangels Alternativen quasi auf sich allein gestellt war, markierte wichtige Treffer. Vor Beginn des Schlussviertels lagen die Gäste wieder knapp vorn (57:56).

    Die Sensation vor Augen, bissen die Eisbären mächtig auf die Zähne und spielten sich im vierten Viertel mehrfach eine Führung mit bis zu sechs Punkten heraus. Doch ALBA konterte in Person von Morley. 77 Sekunden vor Schluss traf Eisbären-Center Scott Morrison zum 73:72 für Bremerhaven. Dann brach die Zeit von DaShaun Wood  an. Der US-Guard entpuppte sich im Verbund mit Morley als echter Matchwinner. 32 Sekunden vor Schluss hieß es plötzlich 77:74 für die Gastgeber. Zwar hatte Jacob Burtschi wenig später die erneute Chance zum Ausgleich, doch sein Dreier verfehlte das Ziel. Wood brachte den Berliner Sieg mit vier eiskalt verwandelten Freiwürfen schließlich unter Dach und Fach.

    Punkte Eisbären Bremerhaven: Burrell 20, Morrison 9, Jackson 10, Harris 8, Burtschi 14, Waleszkowski 2, Zwiener 13

    Beste Werfer ALBA BERLIN: Thompson 19, Morley 16, Schaffartzik 14, Wood 12


  • Telekom Basketball
  • eb_sponsor_bhv
  • BLG Logistics
  • Stadthalle Bremerhaven
  • eb_sponsor_sail-bhv