Eisbären Bremerhaven

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    78:85-Pleite gegen Tübingen erzürnt Trainer Oldham

    Die Eisbären Bremerhaven können in der Beko Basketball Bundesliga nicht mehr gewinnen. Die 78:85-Heimniederlage gegen die WALTER Tigers Tübingen war bereits die fünfte Pleite in Folge. Wieder einmal gaben die Seestädter, bei denen fünf Spieler zweistellig trafen, den möglichen Sieg auf der Zielgeraden noch aus der Hand.

    Die Gastgeber mussten gegen Tübingen auf ihren verletzten Center Nick Schneiders verzichten, der sich beim Auswärtsspiel in München einen Bänderriss im rechten Sprunggelenk zugezogen hat. Für Schneiders rückte Brian Harper in die Bremerhavener Anfangsformation. Die Eisbären erwischten einen guten Start und lagen nach zwei schnellen Dreiern von Topscorer Darius Adams und einem erfolgreichen Fastbreak von Derrick Allen mit 11:5 vorn. Mit zunehmender Spieldauer fanden die abstiegsbedrohten Tübinger jedoch besser ins Spiel und gingen durch Routinier Branislav Ratkovica erstmals in Führung (18:19).

    Im zweiten Spielabschnitt spielten die Tigers ihre Vorteile unter den Körben aus. Tigers-Coach Igor Perovic setzte in Abwesenheit von Riese Schneiders mehrfach auf „groß“ und schickte mit Anatoly Kashirov und Bogdan Radosavljevic zwei Brecher gleichzeitig aufs Feld. Die Folge waren einige Tübinger Offensiv-Rebounds und eine 35:39-Führung zur Pause.

    Tigers-Aufbau Ratkovica blieb auch nach der Halbzeit die treibende Tübinger Kraft. Sein Dreier zum 42:50 zu Beginn der zweiten Hälfte beeindruckte die Eisbären aber nur kurz. Die Gastgeber konterten mit einem 16:0-Lauf zum 58:50 und alles schien in Butter. Nach 30 Minuten hieß es 60:54 für Bremerhaven. Auch im Schlussabschnitt konnten die Eisbären ihre knappe Führung zunächst behaupten. Als es ernst wurde in der Crunchtime, brachen die Oldham-Schützlinge jedoch (wieder einmal) ein. Angeführt von Matchwinner Branislav Ratkovica, der auf 23 Punkte kam, 6 Rebounds holte und 5 Assists verteilte, rissen die Tigers das Ruder in den Schlussminuten herum. Die Eisbären hingegen agierten wie von allen guten Geistern verlassen und suchten ihr Glück gegen die Tübinger Zonenverteidigung mit erfolglosen Distanzwürfen. Zehn Dreier in Folge verwarfen Darius Adams & Co in der Schlussphase, so dass die Gäste am Ende leichtes Spiel hatten.

    Trainerstimmen

    Calvin Oldham (Eisbären Bremerhaven): „Das war eine ganz bittere Niederlage und ich bin sehr enttäuscht von meiner Mannschaft, die nicht annähernd das gezeigt hat, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben zu viele Chancen liegen gelassen und in vielen Situationen zu schnell abgeschlossen. Enttäuschend ist für mich, dass meine Mannschaft nicht bis zum Ende gekämpft hat. Das tut mir besonders Leid für unsere treuen Fans, die uns immer unterstützt haben. Wir müssen jetzt schnell einen Weg aus dieser Krise finden, um die Saison noch zu einem guten Abschluss zu bringen.“

    Igor Perovic (WALTER Tigers Tübingen): „Ich gratuliere meiner Mannschaft zu diesem wichtigen Sieg. Der Druck, der auf uns lastete, war enorm. Bremerhaven hatte ebenso wie wir ein schweres Auswärtsspiel in den Beinen, allerdings glaube ich, dass es für Bremerhaven leichter in München war als für uns in Vechta, wo wir viele Emotionen und Kraft gelassen haben. Beide Mannschaften haben heute nicht ihren besten Basketball gezeigt, aber das spielt für uns keine Rolle. Wir kämpfen ums sportliche Überleben und da war dieser Sieg enorm wichtig für uns.“

    Punkteverteilung  Eisbären: Harper 5, Allen 13, Juskevicius 11, Smith 14, Adams 15, Searcy 12, El Domiaty 3, Zwiener 5,

    Beste Werfer Tübingen: Ratkovica 23, Wallace, Nash je 14, Kashirov 10


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