Eisbären Bremerhaven

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    Auswärtsfluch in Ludwigsburg bleibt bestehen

    Die Eisbären Bremerhaven müssen weiter auf den Klassenerhalt in der Beko Basketball Bundesliga warten. Auch der zehnte Versuch, bei Angstgegner MHP RIESEN Ludwigsburg endlich einen Auswärtssieg einzufahren, ging gründlich in die Hose. Am Ende verloren die Eisbären, die gegen die aggressiven RIESEN nur im ersten Viertel dagegen halten konnten, deutlich mit 79:94 (33:44). Bester Werfer in Reihen der Gäste war Moses Ehambe mit 15 Punkten.

    „Gratulation an John Patrick und Ludwigsburg. Wir haben schlecht gespielt. Ich denke, dass konnte jeder sehen. Wir haben 20 Ballverluste begangen und Ludwigsburg eine hohe Trefferquote aus dem Feld gestattet. Ludwigsburgs Energielevel war höher. Der Ausfall von Lorenzo Williams hat sich heute bemerkbar gemacht. Mit nur einem Spielmacher ist es schwer gegen so eine druckvolle Verteidigung zu bestehen“, sagte der enttäuschte Eisbären-Coach Muli Katzurin nach der Pleite im Schwabenland.

    Ludwigsburg machte von der ersten Sekunde an Dampf und versuchte die Eisbären mit einer aggressiven Ganzfeld-Pressverteidigung aus dem Konzept zu bringen. Das gelang zunächst aber nur bedingt. Ein Dreier von Myles Hesson zum 13:14 verschaffte den Gästen Mitte des Auftaktviertels die zweite Führung. Und die sollte bis zum Beginn des zweiten Spielabschnitts Bestand haben. Allerdings hatte DeAndre Liggins, einer der besten Verteidiger im Team der Eisbären, bereits nach drei Spielminuten drei Fouls auf dem Konto. Liggins musste frühzeitig vom Feld und war aufgrund seiner hohen Foulbelastung auch in Hälfte zwei kein Faktor mehr.

    Die Eisbären taten sich mit der bissigen und unangenehmen Ludwigsburger Spielweise zunehmend schwerer. Die 22:19-Führung nach den ersten zehn Minuten hatte nur kurz Bestand, denn die Hausherren gaben jetzt Vollgas. Während Bremerhaven kaum noch zu Punkten kam, erspielte sich Ludwigsburg mit einem 8:0-Lauf einen 35:27-Vorsprung. Über 70 Prozent ihrer Würfe aus der Nah- und Mitteldistanz versenkten die RIESEN im Eisbären-Korb. Und auch von der Dreierlinie lief es aus Sicht der Gastgeber immer besser. Zur Halbzeit betrug die Ludwigsburger Führung bereits 11 Punkte.

    Die Eisbären versuchten alles, ließen sich aber auch nach der Pause den Schneid abkaufen. Der Rückstand wurde immer größer, die Ratlosigkeit auch. Zwar konnten Moses Ehambe und Jusuf El Domiaty mit zwei Dreiern in Folge noch einmal auf 60:49 verkürzen, doch die großen Probleme in der Verteidigung blieben. Ludwigsburg hatte in der Offensive quasi Narrenfreiheit und nutzte jede noch so kleine Chance zum Korberfolg gnadenlos aus. Zwei Dreier in Folge von RIESEN-Topscorer DJ Kennedy und ein erfolgreicher Distanzwurf von Sean Huff zum 77:56 sorgten kurz nach Beginn des Schlussviertels für die schnelle Vorentscheidung.

    Punkteverteilung  Eisbären: Ehambe 15, Hesson 12, El Domiaty 12, Searcy 9, Smith 13, Stückemann 1, Kerusch 8, O’Brien 6, Martin 3

    Beste Werfer Ludwigsburg: Kennedy 22, Brockman 18, Stockton 17, Huff 16, Johnson 14


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