Eisbären Bremerhaven

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    Bittere 70:89-Niederlage beim Nordderby in Vechta

    Die Eisbären Bremerhaven steuern in der Beko Basketball Bundesliga erneut unruhigen Zeiten entgegen. Beim Nordderby gegen Aufsteiger RASTA Vechta waren die Seestädter chancenlos und verloren am Ende klar mit 70:89. Durch die vierte Niederlage in Folge sind die Eisbären in der Tabelle auf Platz 15 abgerutscht.

    „Vechta hat verdient gewonnen. Es tut weh so etwas als Coach zu sagen, aber wir sind nicht hierher gekommen, um zu siegen. Wir haben zu wenig Rebounds geholt und keine Spielzüge zu Ende gespielt. Wir trainieren fünfmal die Woche zweimal täglich und haben es nicht geschafft, Rastas große Stärke bei den Rebounds zu stoppen. Vechta hat viele Würfe getroffen, was wir so nicht erwartet hatten. Ich bin enttäuscht von meiner Mannschaft, von den individuellen Leistungen. Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel kontrolliert haben. Wir müssen jetzt schauen, wie es weitergeht“, sagte Eisbären-Trainer Calvin Oldham nach der Pleite.

    Nur in den Anfangsminuten konnten die Eisbären den von über 3100 enthusiastischen Zuschauern nach vorn gepeitschten Rastafaris Paroli bieten. Mit einem 12:2-Lauf zum 20:14 nach dem ersten Viertel stellten die bissigen Gastgeber die Weichen aber früh in Richtung Sieg.

    Vechta war hoch motiviert und ging aggressiv zum offensiven Brett. Nach 10 Minuten hatte RASTA bereits 7 Offensiv-Rebounds gesammelt. Am Ende waren es 15 zweite Chancen, welche die Hausherren konsequent zu leichten Punkten nutzten. Auch unter dem eigenen Korb hatten die Niedersachsen Lufthoheit. Vor allem der eingewechselte Rashad Bishop gab den Eisbären vor der Pause Rätsel auf. Seine Dreier wirkten wie Nadelstiche und sorgten dafür, dass Vechta mit einer 8-Punkte-Führung in die Kabine ging.

    Die rund 200 mitgereisten Bremerhavener Fans wurden auch nach der Pause enttäuscht. Denn die Eisbären wurden erneut kalt erwischt. Vechta erhöhte dank Brandon Bowman, der nun mächtig aufdrehte und am Ende 22 Punkte erzielte, mit einem 7:2-Lauf blitzschnell auf 49:36. Als RASTA-Spielmacher Richard Williams kurz vor Ende des dritten Viertels zum 68:54 traf, schwanden die Bremerhavener Hoffnungen auf ein Comeback im Schlussviertel.

    Die Eisbären ließen sich von der lautstarken Kulisse im Rasta-Dome 40 Minuten lang beeindrucken, machten Fehler und zeigten Nerven. Bestes Beispiel: Nur magere 41 Prozent aller 17 Freiwurf-Versuche landeten im Netz der Gastgeber. Das war nicht nur Negativrekord, sondern auch zu wenig, um das Ruder im letzten Spielabschnitt doch noch einmal herumzureißen.

    Punkteverteilung  Eisbären: Jackson 11, Harper 11, Zwiener 9, Allen 15,  Adams 11, Smith 2, Searcy 8

    Beste Werfer Vechta: Bowman 22, Bishop 18, Williams, Doerksen je 10

     


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