Eisbären Bremerhaven

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    Bittere 84:88-Niederlage gegen den MBC

    Die Eisbären Bremerhaven sind am Tabellenende der Beko Basketball Bundesliga angelangt. Nach der bitteren 84:88-Niederlage im Heimspiel gegen den Mitteldeutschen BC sind die Seestädter, die noch kein Spiel in eigener Halle gewonnen haben, auf den letzten Platz zurückgefallen. Ausschlaggebend für die Pleite im Kellerduell war eine katastrophale Leistung in der Verteidigung und ein Schlussviertel, in dem die Eisbären-Offensive völlig aus dem Ruder lief.

    „Wir sind natürlich alle sehr enttäuscht und niedergeschlagen. Spielentscheidend war für mich, dass wir in der ersten Hälfte vergessen haben zu verteidigen. Wir haben defensiv nichts von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Zwar hat die Mannschaft im 3. Viertel eine Reaktion gezeigt, aber das Schlussviertel hat alles zunichte gemacht. Wir waren mental und körperlich nicht auf der Höhe, haben wieder schlecht verteidigt und in der Offensive alles dafür getan, um dieses Spiel zu verlieren. Da waren vogelwilde Aktionen dabei. Ich denke, jeder hat zu dieser bitteren Niederlage gegen den MBC beigetragen – mich eingeschlossen“, sagte Eisbären-Coach Chris Harris nach der Pleite.

    Die Gastgeber begannen nervös und lagen schnell mit 6:12 hinten. Ein 7:0-Lauf brachte dann die erste Führung. Die Eisbären attackierten im Auftaktviertel erfolgreich den Korb der Gäste und zogen viele Fouls. Als dann auch noch Kyle Fogg von der Dreierlinie heiß lief (Fogg markierte 13 Punkte und drei Dreier in Folge), schien für die Eisbären eigentlich alles in Butter. Der Vorsprung wuchs auf 8 Zähler an (31:23), doch das juckte die Wölfe nur wenig. Vor allem Power Forward Nikola Dragovic bekamen die Eisbären nicht in den Griff, so dass es nach 10 Minuten nur 33:28 für Bremerhaven hieß.

    Dragovic, der routinierte MBC-Spielmacher Marcus Hatten und der gebürtige Bremerhavener Dominique Johnson (er stellte den indisponierten Larry Gordon in den Schatten) waren hauptverantwortlich dafür, dass die Wölfe das Spiel Mitte des zweiten Viertels an sich rissen. Die Eisbären verteidigten viel zu nachlässig und ließen sich beim Rebound – eigentlich eine der Bremerhavener Stärken – den Schneid abkaufen. So war es kein Wunder, dass der MBC nach 15 Minuten erneut die Führung übernahm. Die Wölfe trafen hochprozentig aus der Distanz und hatten mit Center Chris Otule einen wichtigen Abnehmer unter dem Korb. Zur Halbzeit lag Weißenfels folgerichtig mit 53:48 vorn.

    Nach der Pause bissen sich die Eisbären zurück ins Spiel und konnten vorübergehend die Führung zurückerobern. Als Lorenzo Williams kurz vor der letzten Viertelpause einen Dreier zum 71:65 versenkte, war der Jubel im Eisbärenkäfig groß. Doch das war nur eine kurze Momentaufnahme. Denn die Leistung in den letzten zehn Minuten verschlug den Bremerhavener Zuschauern buchstäblich die Sprache. Der MBC drehte plötzlich auf und brachte das Momentum durch puren Willen und Kampfgeist wieder auf seine Seite. Während die Eisbären in der Offensive desorientiert und planlos wirkten, setzte der MBC durch Bankspieler Stephan Haukohl, der in der Schlussphase zwei wichtige Dreier traf, eiskalt die Big Points. Die Eisbären hatten ihre Chancen, allerdings versagten in der entscheidenden Phase die Nerven. Nach einem 12:1-Lauf der Gäste zum 76:81 für den MBC war das Kellerduell vorzeitig entschieden.

    Punkteverteilung  Eisbären: Williams 3, Gordon 9, Smith 15, Thomas 2, Austin 4, Fogg 29, Bishop 10, Freese 12


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