Eisbären Bremerhaven

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    Bittere 90:98-Auswärtspleite beim Tabellenvorletzten Rockets

    Die Eisbären Bremerhaven haben den vermeintlichen Matchball im Kampf um den Klassenerhalt in der easyCredit Basketball Bundesliga leichtfertig vergeben. Im Kellerduell beim zuvor zehnmal in Folge sieglosen Tabellenvorletzten Rockets unterlagen die Seestädter mit 90:98 und haben damit nicht nur das Spiel, sondern auch den in der Endabrechnung möglicherweise noch entscheidenden direkten Vergleich beider Teams verloren.

    „Haben nicht gezeigt, dass wir unbedingt gewinnen wollten“

    „Wir haben eine große Chance verpasst, weil wir einfach zu schlecht verteidigt und nicht gezeigt haben, dass wir unbedingt gewinnen wollten. Der Sieg für die Rockets ist daher verdient. Wir haben jetzt nur noch Endspiele vor uns, in denen wir unbedingt punkten müssen, um die Rockets auf Distanz zu halten“, nahm Eisbären-Flügelspieler Fabian Bleck nach der bitteren Auswärtspleite in Erfurt kein Blatt vor den Mund.

    „Wir waren nicht bereit für dieses Spiel. Alle fifty-fifty Bälle sind in den Händen der Rockets gelandet. Das ist letztendlich ausschlaggebend. Wenn wir auswärts 98 Punkte kassieren, müssen wir nicht über eine Siegchance reden“, sagte der enttäuschte Eisbären-Coach Arne Woltmann.“

    Bremerhaven ließ sich von Beginn an den Schneid abkaufen und hatte Probleme mit dem physischen Spiel der Rockets. Die Gastgeber kassierten mit ihrer Gangart zwar viel Fouls, erspielten sich durch die aggressive Defensive und ihre große Treffsicherheit im Angriff aber schnell eine Führung. Bei den Eisbären hingegen ging offensiv in den ersten 18 Minuten nicht viel zusammen. Die wenigen heraus gespielten Würfe fielen nicht, selbst leichte Korbleger wurden vergeben. Zudem leisteten sich die „Woltmänner“ etliche Ballverluste, die von den Rockets vor allem im zweiten Viertel gnadenlos bestraft wurden. Retin Obasohan und Jerome Randle steuerten für die bissigen Erfurter allein in der ersten Hälfte 28 Punkte bei.

    Eine indiskutable Phase der Gäste Mitte des zweiten Viertels verschaffte den Hausherren erstmals eine komfortablen zweistelligen Vorsprung. Der pfeilschnelle Obasohan verwertete mehrere Schnellangriffe in Folge zur 47:28-Führung. Auch zwei Auszeiten des sichtlich angefressenen Woltmann brachten für die Eisbären nur wenig Besserung. Immerhin gelang den Gästen kurz vor der Pause ein 9:4-Lauf zum Halbzeitstand von 51:37.

    Wirklich besser wurde es aus Sicht der Eisbären auch in der zweiten Hälfte nicht, gleichwohl Bremerhaven den Rückstand im dritten Viertel durch die wohl beste Phase im Spiel auf 7 Punkte verkürzen konnte (62:55). Carl Baptiste traf mehrere Dreier und auch Ivan Elliott versenkte einen der wenigen erfolgreichen Distanzwürfe. Allerdings verpassten die Gäste die große Gelegenheit, das Spiel zu drehen.

    So kam es, wie es kommen musste. Die Rockets bauten ihren Vorsprung im Schlussabschnitt dank des überragenden Obasohan, Jerome Randle und Andi Obst wieder bis auf 88:73 aus und das war am Ende die Vorentscheidung. Die Eisbären versuchten in der Schlussphase zwar noch einmal alles und waren kurz vor dem Ende sogar bis auf 96:90 dran. Die schwache Wurfausbeute, fehlende Cleverness und die hohe Fehlerquote wurden den Gästen letztlich aber zum Verhängnis.


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