Eisbären siegen dank Anthony Smith
76:70 gegen die FRAPORT SKYLINERS – Dritter Erfolg in Serie
Die Eisbären Bremerhaven sind in der Beko Basketball Bundesliga weiter auf Erfolgskurs. Im Heimspiel gegen die FRAPORT SKYLINERS setzten sich die Seestädter am Mittwoch knapp mit 76:70 (43:30) durch und verbesserten sich in der Tabelle auf Platz 6. Erfolgreichster Werfer in Reihen der Gastgeber war der überragende Anthony Smith mit 25 Punkten.
„Das war ein komisches Spiel, allerdings bin ich sehr glücklich über diesen Sieg. In dieser starken Liga zählen nur die Punkte. Obwohl wir mehrmals mit 14 Punkten vorn lagen, haben wir unnötigerweise die Kontrolle aus der Hand gegeben. Wir sind keine Systeme mehr gelaufen und haben zeitweise ohne Kopf gespielt. In den letzten zwei Minuten haben wir uns dann glücklicherweise gefangen“, resümierte Eisbären-Trainer Doug Spradley nach dem dritten Sieg in Folge.
Spradley musste erneut auf seinen Kapitän Torrell Martin verzichten. Wann Martin, der noch immer nicht voll trainieren kann, sein Comeback gibt, steht weiter in den Sternen. Spradleys Schützlinge hatten in der Anfangsphase große Probleme ihren Offensiv-Rhythmus zu finden. Gegner Frankfurt agierte phasenweise mit einer Pressverteidigung und das beharkte den Gastgebern gar nicht. Auch eine Auszeit brachte kaum Veränderung. Nach 10 Minuten hieß es 15:19 für die Skyliners.
Auch im 2. Viertel machten es die Gäste den Eisbären nicht leicht, allerdings agierten Terrell Everett & Co jetzt deutlich effektiver. Der eingewechselte Mike Smith brachte frischen Wind, ein 12:4-Lauf die Führung (28:23/14.). Die Hausherren waren plötzlich drin im Spiel und legten auch in der Defensive eine Schippe drauf. Bis auf 43:30 zogen die Eisbären davon. Zuallererst, weil Anthony Smith eine herausragende erste Hälfte spielte und 16 Punkte erzielte. Aber auch, weil Jermain Raffington von der Bank kommend einen exzellenten Job machte.
Ein 8:0-Lauf der Gäste unmittelbar nach der Halbzeit veranlasste Doug Spradley zu einer weiteren Auszeit. Die Unterbrechung kam gerade zur rechten Zeit, denn es folgte ein 7:0-Run der Eisbären zum 52:38. Nun waren wieder die Skyliners am Drücker und legten dank des starken Jimmy McKinney 10 Zähler in Folge auf. Der Bremerhavener Vorsprung war endgültig dahin.
Das Spiel nahm an jetzt an Härte und Intensität zu, beide Mannschaften witterten ihre Siegchance. Ein unsportliches Foul von Johannes Herber spielte den Eisbären zunächst in die Karten. Bremerhaven zog erneut auf 64:54 davon, verpasste es aber, den Sack zuzumachen. Vier Minuten vor Schluss war plötzlich alles wieder offen, denn Frankfurt hatte sich bis auf 2 Zähler herangekämpft. Es war der Anfang einer spannenden Schlussphase. Die Eisbären konnten von Glück sagen, dass sie einen Anthony Smith in Topform in ihren Reihen hatten. Smith brachte den knappen Erfolg dank seiner Treffsicherheit an der Linie quasi im Alleingang über die Bühne und sorgte für frenetischen Jubel auf den Rängen.
Punkteverteilung Eisbären: Everett 4, McNaughton 9, Gordon 4, Peacock 7, A. Smith 25, M. Smith 12, Raffington 7, Cain 8
Beste Werfer Frankfurt: Mckinney 16, Ohlbrecht, Gibson je 12, Burtschi 11, Thompson 10



