Eisbären Bremerhaven

  • BEKO-BBL
  • Kontakt
  • Impressum
  • Presse
  • Saison
  • Team
  • Nachwuchs
  • Fans
  • Partner
  • Soziales Engagement
  • Inside
  • Tickets
  • Eisbären News

    Dezimierten Eisbären fehlt am Ende die Kraft

    Die Eisbären Bremerhaven haben in der Beko Basketball Bundesliga eine Niederlage kassiert. Gegen den Tabellenvierten  Telekom Baskets Bonn unterlagen die dezimierten Seestädter knapp mit 71:78 (36:28). Neben Spielmacher Lorenzo Williams (Bänderriss) mussten die Eisbären auch auf Power Forward Jake O’Brien verzichten, der mit einer Virusinfektion ausfiel. Erfolgreichster Werfer der Eisbären, die schon am Sonntag wieder in Ludwigsburg antreten müssen, war Jerry Smith mit 17 Punkten.

    „Ich bin ziemlich frustriert, denn die 15 Tage Spielpause haben uns ganz offensichtlich nicht gut getan. Wir hatten zu Beginn große Probleme, haben dann vor der Halbzeit einen Lauf gehabt und stark verteidigt, um im dritten Viertel wieder abzutauchen. Danach sind wir den Bonnern punktemäßig hinterhergelaufen. Wir hatten unsere Chancen. Aber Bonn hatte die größere Rotation, wir bekamen Foulprobleme und am Ende hat einfach die Kraft gefehlt, um noch einmal zurückzukommen“, sagte Eisbären-Coach Muli Katzurin nach dem Spiel.

    Die Eisbären brauchten nach der zweiwöchigen Pause einige Minuten, um ihren Rhythmus zu finden. Bonn erwischte den besseren Start und ging mit 7:2 in Führung. Dann endlich nach knapp fünf Minuten platzte bei den Eisbären offensiv der Knoten. Die Einstellung in Reihen der Gastgeber stimmte ohnehin von Beginn an und mit zunehmender Spieldauer fielen auch die nötigen Punkte. Angeführt von Myles Hesson, der bis zur Pause 10 Zähler, aber auch 3 Fouls sammelte, und Spielgestalter Jerry Smith wurden die Eisbären für ihre starke Defense zunehmend belohnt. Aus einem 22:22-Unentschieden machten die Katzurin-Schützlinge innerhalb weniger Minuten eine komfortable 36:26-Führung. Spielstand zur Halbzeit: 36:28.

    Nach der Pause war es mit der Eisbären-Herrlichkeit vorbei. Der Rhythmus war komplett futsch und Bonn drehte mit einem 11:0-Lauf das Spiel. Es war jetzt eine One-Man-Show der Gäste, die in Angelo Caloiaro einen überragenden und heiß laufenden Akteur in ihren Reihen hatte. 19 Punkte erzielte Caloiaro alleine im dritten Viertel. Kein Bremerhavener konnte den quirligen Power Forward stoppen. Einzig ihr großer Kampfgeist hielt die Eisbären in dieser Phase im Spiel. Nach 30 Minuten betrug der Rückstand nur 4 Punkte (52:56). Auch im Schlussviertel waren die Eisbären lange Zeit dran (59:60/63:66), doch zum Sieg reichte es angesichts schwindender Kräfte und mehrerer strittiger Szenen nicht mehr.

    Punkteverteilung  Eisbären: Schneiders 2, Ehambe 9, Hesson 14, Searcy 14, Smith 17, Liggins 9, Stückemann 2, Kerusch 6

    Beste Werfer Bonn: Caloiaro 26, Klimavicius 13, McConnell 12

    Schweres Auswärtsspiel in Ludwigsburg vor der Brust

    Zeit zum Durchschnaufen bleibt den Eisbären nicht, denn schon morgen früh macht sich die Mannschaft im Teambus auf die lange Reise zum nächsten Auswärtsspiel in Ludwigsburg. Dort müssen die Bremerhavener am Sonntag um 17 Uhr gegen die heimischen MHP RIESEN antreten (MHP Arena). Ludwigsburg ist eine Art Angstgegner der Eisbären. In bislang neun Anläufen konnten die Seestädter noch nie in der Barockstadt gewinnen.

    „Ich habe von dieser unglaublichen Negativserie gehört und wir wollen dem natürlich gerne ein Ende setzen. Aber das wird nicht einfach. Ludwigsburg ist ein komplett anderer Gegner als Bonn. Die RIESEN gehen hart zur Sache, spielen sehr physisch und aggressiv. Dieses Spiel wird eine mindestens genauso große Herausforderung wie die Partie gegen Bonn“, erwartet Eisbären-Coach Katzurin eine äußerst heikle Aufgabe im Schwabenland.


  • telekom_sport2
  • eb_sponsor_bhv
  • BLG Logistics
  • Stadthalle Bremerhaven
  • eb_sponsor_sail-bhv