Eisbären Bremerhaven

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    Dezimierten Eisbären geht die Puste aus

    Die Eisbären Bremerhaven kehren ohne BBL-Punkte von ihrem vorösterlichen Auswärtstrip nach Süddeutschland zurück. Nach der unglücklichen Pleite in Ludwigsburg verloren die Seestädter auch das zweite Spiel binnen 48 Stunden bei s.Oliver Würzburg mit 85:92 (46:37). Die Eisbären mussten in Würzburg auf ihren Spielmacher Jordan Hulls verzichten (Verdacht auf Gehirnerschütterung) und das war dem Spiel der Gäste in vielen Phasen anzumerken. Erfolgreichste Bremerhavener Werfer waren Karvel Anderson und Ivan Elliott mit je 18 Punkten.

    „Klar hat uns Jordan Hulls an allen Ecken und Enden gefehlt, aber wir haben uns im Spielverlauf und gerade im Schlussviertel auch zu viele Fehler erlaubt“, sagte der enttäuschte Lars Wendt nach dem Spiel in Unterfranken.

    In Abwesenheit von  Jordan Hulls, normalerweise Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Eisbären, startete Wendt auf der Position des Spielmachers und machte seine Sache über weite Strecken sehr gut. Die Gäste, die neben Hulls auch auf den noch nicht wieder einhundertprozentig fitten Fabian Bleck verzichten mussten, suchten ihr Heil von Beginn an aus der Mittel- und Ferndistanz und das klappte zunächst ganz ordentlich. Karvel Anderson und Ivan Elliott trafen schnelle Dreier und der Ball wurde gut bewegt. Der Lohn war eine knappe 25:24-Führung nach dem ersten Viertel.

    Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts riss Würzburg das Spiel langsam aber sicher an sich. Der defensive Druck auf die Eisbären wurde erhöht, die Bremerhavener Wurfquoten gingen in dieser Phase in den Keller. Vor allem aus der Nahdistanz ließen Waverly Austin & Co zu viele einfache Punkte liegen und verpassten so den Anschluss. Anders die Würzburger, die in Brendan Lane einen überragenden Center in ihren Reihen hatten, der in den ersten 20 Minuten nicht zu stoppen war. Lane erzielte vor der Pause 18 Punkte und sorgte gemeinsam mit Matchwinner Jake Odum und Lamonte Ulmer dafür, dass die Gastgeber langsam davonzogen. Spielstand zur Halbzeit: 46:37.

    Nach der Pause fanden die Eisbären wieder etwas besser ins Spiel, obwohl Topscorer Quincy Diggs offensiv weiter nicht zum Zug kam. Für Diggs sprang der starke Ivan Elliott in die Bresche, der überall zu finden war und nicht nur punktete, sondern auch immer wieder erfolgreich seine Mitspieler einsetzte. Die Eisbären bissen auf die Zähne und verkürzten den Rückstand vorübergehend bis auf 51:48 bzw. 58:55. Dennoch gingen die Würzburger mit einem 6-Punkte-Vorsprung ins Schlussviertel.

    Die Vorentscheidung zu Gunsten der Hausherren fiel in der 33. Minute, als Eisbären-Coach Sebastian Machowski zwei Auszeiten innerhalb von 90 Sekunden nehmen musste. Was war passiert? Die Eisbären gaben im Angriff zweimal in Folge den Ball her und das bestrafte Würzburg eiskalt. Auch im nächsten Ballwechsel zeigten die Gäste Nerven und Lamonte Ulmer netzte zum 75:65 ein. Von diesem Rückschlag konnten sich die Eisbären, obwohl sie alles versuchten, letztlich nicht mehr erholen.

    Punkteverteilung  Eisbären: Kamp 6, Elliott 18, Diggs 6, Austin 14, Anderson 18, Aleksandrov 7, Wendt 10, Schmitt 3, Brembly 3


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