Eisbären Bremerhaven

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    Eindrücke aus dem Trainingslager in Oostende

    Eisbären-Spielbetriebsleiter Holger Zeilinger weilt seit Sonntag bei der Mannschaft im belgischen Oostende. Hier berichtet er über seine ganz persönlichen Eindrücke aus dem Trainingslager:

    Endlich in Ostende angekommen, fuhr ich direkt in die Trainingshalle. Die Mannschaft studierte fleißig die neuen Systeme und mir knurrte der Magen. Mit großem Appetit ging es dann gemeinsam zum Abendessen ins Teamhotel. Auf dem Weg zum Zimmer bekam ich im Fahrstuhl fast Platzangst, da dieser gefühlte 1m² groß ist. In der 6 Etage angekommen, trat ich einen Meter aus dem Fahrstuhl raus und musste aufpassen, dass ich nicht einen Abgang auf der gegenüberliegenden Treppe machte. Ich drehte mich nach links und stand direkt vor der Zimmertüre.

    Die Tür sah nicht sonderlich vielversprechend aus und ich erinnerte mich an die Vorwarnung von meinem Kollegen. Per Chipkarte ließ sich die Türe problemlos öffnen. Ich betrat den Raum und stolperte direkt ins Bett. Nicht weil ich müde war, sondern weil das Zimmer nur aus Bett besteht. Eine schöne Aussicht aus dem Fenster gibt es nicht. Dort ist die Feuerleiter angebracht und dies hat einen leichten Knastgeschmack. Aber gut, es ist ein Trainingscamp und keine Urlaubsreise. Ich entschloss mich, dass Zimmer schnellstmöglich zu verlassen und die Gegend zu erkunden. Ich schlenderte durch die Straßen von Oostende, setzte mich auf eine Sitzbank an der Promenade und genoss den restlichen Abend.

    Am frühen Montag-Morgen machte ich mich auf zum Flughafen Brüssel, um unseren neuen Spieler Brian Harper abzuholen. Mit einer Stunde Verspätung kam ich am Airport an und Brian wartete schon. Er war mir auf Anhieb sympathisch. Wir packten das Gepäck ins Auto und machten uns auf dem Weg nach Oostende. Dort stand der Mittag zur freien Verfügung. Ich legte mich kurz hin und beschloss ein Einkaufszentrum zu besuchen. Ich betrat  den örtlichen MediaMarkt. Direkt hinter der Einlassschranke sprang mir ein Sonderangebot entgegen. Ein Waffeleisen. Ich dachte nur typisch belgisch. Bestimmt hat jeder hier ein Waffeleisen. Dass die Belgier irgendwie einen an der Waffel haben, zeigt sich in den Parkhäusern. Dort sind meistens zwei Schranken. Man schiebt sein Ticket in den Automaten, die erste Schanke öffnet und fährt vor die zweite Schranke. Die hintere Schranke schließt und die vordere Schranke geht auf!?

    Parken in Belgien ist doppelt so teuer wie in Deutschland. Ist ja auch logisch. Bei zwei Schranken hat man mehr zu reparieren als bei einer! Nach dem Einkauf holte ich Trainer Calvin Oldham am Hotel ab und chauffierte ihn zur Trainingshalle. Beim Training konnten alle Spieler teilnehmen. Neuzugang Brian Harper beeindruckte mich mit seinen easy Dunks. Erschöpft kehrten die Jungs anschließend zurück ins Hotel. Zum Abendessen gab es Nudeln mit Tomatensauce und ein kleines Salatbüffet. Danach zogen sich alle in die Zimmer zurück. Nur unser Physio Nils Minkwitz hatte wie jeden Abend alle Hände voll zu tun…

     


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