Eisbären Bremerhaven

  • BEKO-BBL
  • Kontakt
  • Impressum
  • Presse
  • Saison
  • Team
  • Nachwuchs
  • Fans
  • Partner
  • Soziales Engagement
  • Inside
  • Tickets
  • Eisbären News

    Eisbären enttäuschen gegen bissige 46ers

    Die Eisbären Bremerhaven haben im Abstiegskampf der Beko Basketball Bundesliga einen Rückschlag hinnehmen müssen. Gegen Playoff-Aspirant GIESSEN 46ers kassierten die Seestädter eine 74:82-Heimniederlage. Erfolgreichster Werfer der Eisbären, die nie zu ihrem Spiel fanden und in der Verteidigung große Lücken offenbarten, war Kyle Fogg mit 13 Punkten.

    „Der Sieg für Gießen ist verdient. Wir haben nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Und das, obwohl wir genau wussten, was uns gegen die 46ers erwartet. Meine Mannschaft hat im Spiel schlichtweg andere Dinge gemacht als besprochen. Wir hatten kaum Assists und zu viele Ballverluste. Zudem haben wir uns nicht auf das besonnen, was man gegen eine so stark verteidigende Mannschaft wie Gießen machen muss, um zu gewinnen. Es tut mir besonders Leid für die Fans und ich hoffe, dass wir im wichtigen Heimspiel gegen Göttingen am kommenden Sonntag eine bessere Leistung zeigen“, sagte Eisbären-Coach Sebastian Machowski nach der Pleite.

    Nach einem viel versprechenden Start und einer 10:5-Führung für die Eisbären übernahmen die Gäste aus Gießen immer mehr das Kommando. Ein 9:0-Lauf zum 10:14 brachte die 46ers erstmals in Führung. Gießen ließ Ball und Gegner laufen, war ab Mitte des Auftaktviertels die bessere Mannschaft. Besonders Scharfschütze Ethan Wragge hatte bei den Eisbären im Vorfeld offensichtlich niemand auf dem Zettel. Mit vier verwandelten Dreiern in den ersten 20 Minuten hatte Wragge großen Anteil daran, dass die treffsicheren Gäste mit einer komfortablen 42:31-Führung in die Kabine gingen.

    Und die Eisbären? Bei denen lief nach fünf Minuten nicht mehr viel zusammen. Die bissige Verteidigung der 46ers stellte die Hausherren vor enorme Probleme. Symptomatisch in dieser Hinsicht waren die vielen Ballverluste und die mangelnde Reboundarbeit, die Gießen eiskalt ausnutzte. Bremerhaven kam im gesamten Spiel überwiegend durch Einzelaktionen zum Erfolg. Ohne die Punkte von Kyle Fogg und Lorenzo Williams, der vor der Pause zwei Dreier traf, hätte es für die Eisbären schon zur Halbzeit ziemlich düster ausgesehen.

    Wer gedacht hatte, dass die Eisbären nach der Pause besser ins Spiel finden, sah sich getäuscht. Gießen blieb am Drücker und konnte die Führung dank Eisbären-Schreck Wragge und Anthony Di Leo sogar noch ausbauen. Die Verteidigung der Eisbären war in vielen Szenen nicht auf der Höhe, so dass Gießen oft zu leichtes Spiel hatte. Auf der anderen Seite sah es anders aus. Die Eisbären taten sich gegen die bisweilen überharte Defense der 46ers weiter schwer. Topscorer Kyle Fogg markierte zwar wichtige Punkte, war im Angriff aber zumeist auf sich allein gestellt. Die Folge: Auch nach 30 Minuten lagen die Gäste zweistellig mit 60:48 vorn.

    Besonders aus der Distanz schossen die 46ers buchstäblich alle Lampen aus. Ob Wragge, Di Leo oder Eric Palm. Exakt die Hälfte aller Gießener Dreierversuche fand im Spielverlauf ihr Ziel. So kam es wie es kommen musste: Mit zwei eiskalten Dreiern in Folge zum 69:54 sorgte Palm nach nur 32 Minuten für die Vorentscheidung zu Gunsten des abgebrühten Aufsteigers. Die kleine Aufholjagd in der Schlussphase war aus Bremerhavener Sicht nur noch Ergebniskosmetik.

    Punkteverteilung  Eisbären: Fogg 13, Smith 12, Zwiener 11, Freese 12, Williams 11, Gordon 10, Austin 3, Sihota 1, Curry 1

    Beste Werfer Gießen: Wragge 15, Olaseni 14, Braimoh 10


  • Telekom Basketball
  • eb_sponsor_bhv
  • BLG Logistics
  • Stadthalle Bremerhaven
  • eb_sponsor_sail-bhv