Eisbären Bremerhaven

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    Eisbären fahren zum Derby nach Vechta

    Nach den zwei Niederlagen gegen den MBC und in Bayreuth, bei denen die Eisbären alles andere als gut aussahen, gilt es nun alle Kräfte zu bündeln, um beim Spiel in Vechta am Freitag um 20:30 Uhr ein anderes Gesicht zu zeigen und mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause gehen zu können. Dass die Partie beim Aufsteiger ein heißer Tanz im so gut wie immer ausverkauften RASTA Dome wird zeigt schon der Blick auf die Tabelle. Mit vier Siegen und vier Niederlagen stehen die Niedersachsen derzeit auf Platz 9 und sind punktgleich mit den auf einem Playoff Platz rangierenden Ludwigsburgern. Damit gehört Vechta definitiv zu den Überraschungen der Saison.

    Das Team von Pedro Calles, der den Headcoach Job übernommen hat, nachdem man sich nach dem Aufstieg in die easyCredit Basketball Bundesliga von Doug Spradley getrennt hatte, konnte nach anfangs drei Niederlagen eine Siegesserie von vier Spielen hintereinander starten, ehe sie sich am vergangenen Wochenende in Oldenburg geschlagen geben mussten. Der Höhepunkt der starken Leistungen war sicherlich der letzte Heimerfolg über Alba Berlin, der die Halle zum Kochen brachte. Dabei war vor allem Austin Hollins nicht zu stoppen, der an diesem Abend 29 Punkte auflegte. Anführer des Teams ist allerdings TJ Bray, der nicht nur mit durchschnittlich 17,4 Punkten und 7,3 Assists hervorragende Statistiken liefert, sondern auch Spiele entscheiden kann, wie er mit seinem Gamewinner in letzter Sekunde im für die Niedersachsen so wichtigen Spiel in Crailsheim unter Beweis gestellt hat. Weitere Leistungsträger, die ebenfalls im Schnitt zweistellig scoren, sind die Aufstiegshelden Seth Hinrichs und der zuletzt verletzte Josh Young, der jedoch am Freitag voraussichtlich wieder sein Comeback geben soll. Da Vechta nach den im September bzw. Oktober verpflichteten Big Men Venkatesha Jois und Tautvydas Lydeka nun über sieben Ausländer im Team verfügt, bleibt abzuwarten, wen der spanische Coach gegen die Eisbären dafür draußen lässt. Ein möglicher Kandidat dafür könnte Chris Carter sein, der wie auch Josh Young als Guard auf den kleineren Positionen zu Hause ist.

    Auf jeden Fall dabei sein wird der ehemalige Eisbär Michael Kessens, der genauso wie die anderen Deutschen Maximilian DiLeo, Philipp Herkenhoff und Robin Christen im Durchschnitt eine zweistellige Minutenzahl auf dem Parkett steht, sodass RASTA Vechta stets viel rotieren und somit ihre aggressive Spielweise über 40 Minuten aufrecht erhalten kann. Es wird also eine komplett andere Einstellung der Eisbären als in den letzten beiden Partien brauchen, um auswärts bei einem hungrigen Team und hitziger Atmosphäre die Punkte entführen zu können.

    Eisbären Headcoach Arne Woltmann weiß um die Bedeutung dieses Spiels und schätzt die Aufgabe folgendermaßen ein: „Vechta präsentiert sich im Moment sehr stark. Nicht zuletzt der Sieg gegen Alba Berlin zeigt, was in der Mannschaft steckt. Vechta spielt eine sehr intensive Teamdefense und spielt sehr uneigennützig. Im Angriff haben sie mit TJ Bray und Austin Hollins zwei Spieler, die dem Spiel auch im Alleingang ihren Stempel aufdrücken können, aber generell ist es eine Mannschaft, die sich über Teambasketball definiert. Es wird natürlich nicht einfach für uns, in Vechta zu bestehen, aber wenn wir frisch im Kopf sind und die Möglichkeiten, die sich durch den hohen Druck ergeben, sehen und den Ball bewegen, werden wir eine Chance haben auch in Vechta zu gewinnen.“


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