Eisbären Bremerhaven

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    Eisbären geben den Sieg wieder aus der Hand

    Die Eisbären Bremerhaven haben in der Beko Basketball Bundesliga die zweite Saison-Niederlage hinnehmen müssen. Gegen ratiopharm ulm unterlagen die Seestädter am Ende mit 71:78 (34:38). Das Spiel wies einige Parallelen zur Auftaktniederlage gegen Frankfurt auf, denn erneut gaben die Eisbären den möglichen Sieg im Schlussviertel noch aus der Hand. Zum besten Werfer der Gastgeber, denen in kämpferischer Hinsicht nichts vorzuwerfen war, avancierte Flügelspieler Larry Gordon. Der US-Forward spielte 40 Minuten lang ohne Pause durch und kam auf 17 Punkte und 8 Rebounds. Ein Double-Double steuerte der starke Waverly Austin bei. Er markierte 10 Punkte und holte 11 Rebounds.

    „Unsere Ballverluste haben uns wieder gekillt“

    „Ich bin natürlich sehr enttäuscht, denn es ist das zweite Mal, dass wir es nicht geschafft haben, ein fast schon gedrehtes Spiel nach Hause zu bringen. Vom Einsatz und Willen her kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Aber das reicht in dieser Liga nicht, um als Sieger vom Platz zu gehen. Unsere Ballverluste haben uns wieder einmal gekillt und in der Schlussphase waren wir nicht clever genug, sondern haben falsche Entscheidungen getroffen. Anders die Ulmer, die in Per Günther einen sehr smarten Spieler haben. Er hat heute den Unterschied ausgemacht“, sagte Eisbären-Coach Muli Katzurin.

    Die Eisbären brauchten knappe fünf Minuten, um die Nervosität bei ihren Offensiv-Aktionen abzulegen. Es wollte zunächst nichts fallen, obwohl die Wurfversuche durchaus gut herausgespielt waren. Alleine Kyle Fogg setzte in der Anfangsphase die ersten fünf Dreipunktewürfe daneben, doch dann endlich flutschte es. Beim Stand von 8:15 trafen erst Larry Gordon und dann auch Fogg aus der Distanz, während Center Waverly Austin, der seine Berufung in die Bremerhavener Starting-Five mit einem guten Auftritt rechtfertigte, erfolgreich unter den Körben rackerte. Bis zum Ende des ersten Viertels konnten die Eisbären zum 18:18 ausgleichen.

    Das Spiel ging jetzt hin und her, die Führung wechselte quasi im Sekundentakt. Der eingewechselte Jannik Freese knüpfte nahtlos an die Leistung von Waverly Austin an und brachte Bremerhaven zu Beginn des zweiten Viertels erstmals in Front. Doch auch Ulm wusste zu überzeugen. Raymar Morgan, Da‘Sean Butler und Augustine Rubit steuerten wichtige Punkte der individuell stark besetzten Gäste bei. Und dann war da ja auch noch Nationalspieler Per Günther, der mit seinen 10 Punkten in den ersten 20 Minuten maßgeblich daran beteiligt war, dass Ulm mit einer 38:34-Führung in die Pause ging.

    Nach der Halbzeit entwickelte sich ein echter Krimi, in dem die Ulmer zunächst die besseren Karten hatten. Angetrieben vom überragenden Günther und Kampfschwein Augustine Rubit zogen die Gäste bis auf 51:42 davon. Doch die Eisbären schlugen erneut zurück. Zwei Dreier zum 54:56 sorgten für Stimmung auf den Rängen und es kam noch besser. Larry Gordon sorgte an der Freiwurflinie für die abermalige Eisbären-Führung und plötzlich lag das Momentum bei den Hausherren. Doch wie schon gegen Frankfurt verloren Gordon & Co in der Schlussphase den (Offensiv)Faden. Aus einem 62:63-Rückstand machten die Ulmer in der Crunchtime einen vorentscheidenden 75:66-Vorsprung. Das Duo Rubit/Günther sorgte für Ernüchterung im Eisbärenkäfig.

    Punkteverteilung Eisbären: Gordon 17, Smith 4, Curry 2, Sykes 9, Fogg 15, Freese 14, Austin 10


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