Eisbären Bremerhaven

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    Eisbären kassieren 66:89-Schlappe in Weißenfels

    Die Eisbären Bremerhaven haben in der Beko Basketball Bundesliga die zweite Auswärtsniederlage in Folge kassiert. Beim Tabellensechsten Mitteldeutscher BC kamen die Seestädter nach einem unterirdischen dritten Viertel, das mit 30:9 an die treffsicheren „Wölfe“ ging, mit 89:66 unter die Räder. Die Eisbären hielten bis zur Halbzeit dank ihrer starken Reboundarbeit gut mit, schafften es allerdings zu keinem Zeitpunkt, die Weißenfelser Punktemaschine entscheidend zu stoppen. Der MBC versenkte insgesamt zwölf Dreipunktewürfe und lag von Beginn an vorn. Bester Eisbären-Werfer war Jake O‘Brien mit 13 Punkten.

    „Wer die Rebounds kontrolliert, gewinnt das Spiel“, hatte MBC-Trainer Silvano Poropat vor der Partie gemutmaßt. Poropats Einschätzung sollte sich als klassischer Trugschluss erweisen, denn die Eisbären kontrollierten zwar während des gesamten Spiels die Bretter, hatten aber dennoch keine echte Chance auf den Sieg. Dabei war für die stark foulbelasteten Gäste (Sven Schultze und O’Brien mussten vorzeitig vom Feld) bis zur Pause noch alles im grünen Bereich. Zwar offenbarten die Oldham-Schützlinge unerklärliche Mängel im Abschluss und ließen zu viele (einfache) Punkte liegen, aber der Kampfgeist und die Reboundarbeit machte die schwache Trefferausbeute zunächst wett. Der Rückstand nach 20 Minuten betrug gerade einmal 4 Punkte (37:41).

    Was dann folgte, ist nur schwer zu beschreiben. Plötzlich ging offensiv wie defensiv nichts mehr auf Seiten der Gäste, der MBC hingegen spielte sich  – angetrieben von den knapp 3000 Zuschauern im „Wolfsbau“ – in einen Offensivrausch und traf die wildesten Würfe. Mit 30:9 fertigten die Wölfe die Eisbären im dritten Viertel regelrecht ab und zogen ihnen den Zahn. Beim Stand von 71:46 für den MBC war die Partie zum Leidwesen von Eisbären-Coach Calvin Oldham vorzeitig entschieden.

    „Der Kampfgeist ist da, der Siegeswille ist da. Aber die Mannschaft ist momentan im Angriff in einem Loch, so dass wir keinen Rhythmus finden. Irgendwann im Spiel brechen wir für vier, fünf Minuten zusammen – und das war heute im dritten Viertel der Fall. Ein paar blöde Ballverluste, ein paar Korbleger daneben – und der MBC hat das sehr gut ausgenutzt. Die letzten Tage waren für uns sehr hart: Lorenzo Williams ist Vater geworden und Devin Searcy war angeschlagen und ist direkt zum Spiel gekommen. Man hat gesehen, dass sie keinen Rhythmus hatten. Wir müssen einen Weg finden, dass wir 40 Minuten lang besser spielen können“, sagte Oldham nach der fünften Saison-Niederlage.

    Punkteverteilung Eisbären: Williams 9, Schultze 3, Schneiders 4, Ehambe 12, Hesson 2, McGee 14, Searcy 11, O’Brien 13,

    Beste Werfer MBC: Vilhjalmsson 16, Massenat 15, Standhardinger 14, Richard, Schwarz je 10


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