Eisbären Bremerhaven

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    Eisbären kassieren herbe Heimpleite im Derby

    Die Eisbären Bremerhaven können einfach nicht mehr gewinnen. Im Beko BBL-Heimspiel gegen die Artland Dragons Quakenbrück kassierten die Seestädter beim 69:88 (36:43) die 15. Saisonniederlage und steuern schweren Zeiten entgegen. Erfolgreichster Werfer der Gastgeber, die nur in der Anfangsphase des Spiels in Führung lagen, war Moses Ehambe mit 21 Punkten.

    „Quakenbrück hat verdient gewonnen. Wir haben drei Viertel lang gekämpft und das Spiel eng gehalten. Leider haben uns die 19 Ballverluste und viele leichte Fehler und Unkonzentriertheiten einen Strich durch die Rechnung gemacht. Enttäuscht bin ich darüber, dass einige Spieler im Schlussviertel aufgegeben und sich mit der Niederlage abgefunden haben. So etwas sieht man als Trainer nicht gerne. Wir werden morgen alles analysieren und schauen trotz der schwierigen Situation weiter nach vorne“, sagte Eisbären-Trainer Calvin Oldham nach dem Spiel.

    Schon im Auftaktviertel offenbarten die Eisbären einmal mehr, woran es in dieser Saison hapert. Nach gutem Start und einer 10:3-Führung lief plötzlich nichts mehr zusammen. Die Dragons waren nicht nur körperlich, sondern auch gedanklich deutlich schneller als die Eisbären und zogen bis zur 10. Minute dank eines 19:4-Laufs auf 24:17 davon. Bremerhaven machte unerklärliche Fehler, leistete sich unnötige Offensiv-Fouls und kam mit der aggressiven Quakenbrücker Verteidigung und dem schnellen Pass-Spiel der Gäste nicht zurecht.

    Die Gastgeber konnten von Glück sagen, dass Topscorer Moses Ehambe mehrere Dreier versenkte und auch Jake O’Brien einige Punkte beisteuerte, Doch auch Ehambe und O’Brien konnten nicht verhindern, dass die cleveren Gäste ihren Vorsprung bis zur Mitte des zweiten Spielabschnitts auf 12 Punkte ausbauten. Eisbären-Killer Brandon Thomas (27 Punkte) machte mit Tyrus McGee was er wollte und traf ebenso hochprozentig wie der kaltschnäuzige Wirbelwind David Holston. 59 Prozent ihrer Wurfversuche verwandelten die Dragons in der ersten Hälfte. Der Hauptgrund für die 43:36-Führung.

    Dass die Eisbären nicht chancenlos waren, zeigte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit. 7 schnelle Punkte von McGee, Lorenzo Williams und Nick Schneiders brachten die Hausherren bis auf 43:46 heran. Doch Quakenbrück konterte eiskalt zum 43:51 und behauptete in der Folge die wenn auch knappe Führung. Die Eisbären waren dran, agierten in wichtigen Phasen aber zu kopf- und ideenlos.  Ganz anders das Starensemble aus dem Artland.

    Mit einer fast schon beängstigenden Coolness beantworteten die Dragons jeden kleinen Lauf der Eisbären mit wichtigen Punkten. Brandon Thomas und Lawrence Hill versetzen den Eisbären fünf Minuten vor dem Ende mit ihren Dreiern den entscheidenden Todesstoß. Quakenbrück zog lässig davon und der Drops war zum Leidwesen der knapp 3000 Zuschauer vorzeitig gelutscht.

    Punkteverteilung Eisbären: Ehambe 21, Searcy 6, McGee 5, Williams 14, O’Brien 9, Chase 5, Schneiders 9

    Beste Werfer Quakenbrück: Thomas 27, Hill, Frease je 15, Holston 13


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