Eisbären Bremerhaven

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    Eisbären schaffen den Befreiungsschlag

    Die Eisbären Bremerhaven haben in der Beko Basketball Bundesliga einen enorm wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. Im ersten Spiel unter Neu-Coach Sebastian Machowski kamen die Seestädter zu einem überraschenden, aber letztlich verdienten, 85:80 (34:40)-Erfolg bei Playoff-Anwärter Basketball Löwen Braunschweig. Gleich fünf Bremerhavener Spieler punkteten in Braunschweig zweistellig. Topscorer war Kyle Fogg mit 19 Zählern, gefolgt von Larry Gordon (18), Jannik Freese (16), Jerry Smith und Robbie Sihota (je 11).

    Perfekter Einstand für Sebastian Machowski

    „Ich freue mich wirklich sehr über diesen Sieg, denn wir brauchen jeden Punkt um unser großes Ziel Klassenerhalt  zu verwirklichen. Ich habe bei den Eisbären erst vor drei Tagen den Trainerposten übernommen, nicht wissend, ob ich mit meiner Einschätzung zum Potenzial meiner neuen Mannschaft richtig lag. Aber die Jungs haben mich heute bestätigt. Wir haben sehr viel richtig gemacht. Das war eine starke Mannschaftsleistung, die mir viel Respekt abnötigt. Wir haben die heutige Aufgabe über den Zusammenhalt und das Teamplay gelöst. Das Selbstvertrauen war da, auch das Vertrauen in die Mitspieler. Trotzdem ist natürlich noch nicht alles perfekt. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns“, sagte der glückliche Machowski nach seinem erfolgreichen Eisbären-Debüt.

    Die Gäste begannen selbstbewusst und ließen den Ball in der Anfangsphase gut durch die eigenen Reihen laufen. Der Lohn war 18:15-Führung nach acht Spielminuten, gefolgt von einer Auszeit der Gastgeber. Durch die Unterbrechung kam ein deutlicher Bruch ins Bremerhavener Spiel. Offensiv lief nichts mehr zusammen und auch beim Rebound hatten die Eisbären in vielen Szenen das Nachsehen. Braunschweig hingegen fand kurz vor der ersten Viertelpause seinen Offensivrhythmus und das bekamen die Eisbären zu spüren.

    Ihren 5-Punkte-Vorsprung nach 10 Minuten (23:15) bauten die Gastgeber durch erfolgreiche Dreier und mehrere Schnellangriffe schnell auf 36:22 aus. Es brauchte mehrere Minuten ehe Larry Gordon die anhaltende Korbflaute der Eisbären mit einem Dreier zum 36:25 beendete. Von da an lief es für die Gäste wieder besser. Die Zonenverteidigung zeigte Wirkung und im Angriff sorgten Kyle Fogg und Jannik Freese für wichtige Punkte. Dank ihrer kleinen Aufholjagd zum 34:40 war für die Eisbären zur Halbzeit wieder alles drin.

    Und tatsächlich. Nach einem 9:0-Lauf zur 45:43-Führung waren die Eisbären nach nur 23 Minuten endgültig zurück im Geschäft. Allerdings konterte Braunschweig dank Liga-Topscorer Keaton Grant im Stile einer Spitzenmannschaft und hatte in dieser Phase Lufthoheit. Die Löwen gingen erneut  in Führung, doch die Eisbären blieben dank Robbie Sihota dran. Der Kanadier traf zwei wichtige Dreier in Folge und versenkte zudem zwei Freiwürfe zum 62:62-Ausgleich. Beim Stand von 65:64 für die Löwen ging es ins 4. Viertel.

    Es blieb spannend, wenngleich die Eisbären bedingt durch unnötige Fehler oder Ballverluste zunächst auch im Schlussabschnitt einem knappen Rückstand hinterher liefen. Doch es sollte nach langer Durststrecke endlich ein Happy-End geben für die Seestädter und ihre Fans. Die Gäste ließen sich trotz eines 3-Punkte-Rückstandes 3 Minuten vor Schluss nicht beirren, sondern antworteten eiskalt. Philip Zwiener traf per Dreier zum Ausgleich, Larry Gordon eroberte an der Freiwurflinie die Führung zurück. Den Dagger besorgte schließlich Teufelskerl Kyle Fogg. Mit Ablauf der 24-Sekunden-Uhr versenkte Fogg einen Dreier bombensicher zur 81:76-Führung für die Eisbären. Weil Fogg und Smith sich in der Crunchtime keinerlei Blöße gaben, war der überlebenswichtige und erlösende Sieg schließlich unter Dach und Fach.

    Punkteverteilung  Eisbären: Fogg 19, Smith 11, Zwiener 7, Freese 16, Gordon 18, Williams 2, Austin 1, Sihota 11

    Beste Werfer Braunschweig: Nash, Needham je 15, Grant 14, Anderson 11, Frease 10


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