Eisbären Bremerhaven

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    Eisbären schnuppern kurz an der Sensation – 86:96-Niederlage beim FC Bayern

    Die Eisbären Bremerhaven sind mit einer Auswärtsniederlage in die Rückrunde der Beko Basketball Bundesliga gestartet. Beim Titelfavoriten FC Bayern München verloren die Seestädter auch bedingt durch insgesamt 21 Ballverluste mit 86:96 (43:57), können aber vor allem nach ihrem couragierten Auftritt in der zweiten Halbzeit erhobenen Hauptes die lange Heimreise zurück nach Bremerhaven antreten. Erfolgreichste Werfer der Gäste, die den Bayern nach der Pause mit ihrer hartnäckigen Zonenverteidigung große Kopfzerbrechen bereiteten und 7 Minuten vor dem Ende bis auf 3 Zähler verkürzen konnten (75:78), waren Kyle Fogg (26 Punkte), Jerry Smith (17) und Philip Zwiener (16).

    „Sind zu langsam aus den Startlöchern gekommen“

    „Wir sind zu langsam aus den Startlöchern gekommen und haben den Bayern, die in der ersten Hälfte sehr viel Druck gemacht haben, zu viele leichte Punkte gestattet. Nach der Pause lief es besser für uns. Wir konnten durch unsere Zonenverteidigung einige Ballgewinne erzielen und sind dadurch offensiv zu Punkten gekommen. Am Ende war Bayern aber zu stark“, sagte Eisbären-Kapitän Jerry Smith nach dem Spiel.

    Der Außenseiter aus Bremerhaven hielt zunächst gut mit und lag nach 10 Minuten nur mit 3 Punkten in Rückstand (24:27). Vor allem Smith war in den ersten 20 Minuten kaum zu stoppen und tankte sich wiederholt erfolgreich zum Münchener Korb durch. Defensiv allerdings konnten die Gäste der Offensivmaschinerie des FC Bayern vor der Pause nicht viel entgegensetzen und das nutzte der Favorit gnadenlos aus. Unmittelbar zu Beginn des 2. Viertels starteten die Gastgeber einen furiosen 10:0-Lauf und der sollte am Ende spielentscheidend sein. Mit ihren gefürchteten Schnellangriffen schraubten die Bayern ihre Führung innerhalb von nicht einmal 90 Sekunden auf 37:24, ehe Smith die Eisbären mit 5 Punkten in Folge wieder halbwegs in die Spur brachte. Trotzdem gingen die Bayern dank ihrer beeindruckenden Treffsicherheit und der hohen Fehlerquote der Eisbären mit einem komfortablen 14-Punkte-Vorsprung in die Pause.

    In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild. Eisbären-Coach Chris Harris stellte auf eine konsequente Zonenverteidigung um und das beharkte den Münchenern gar nicht. Der Bayern-Motor kam jetzt ins Stottern und die Eisbären sicherten sich wichtige Ballgewinne, die von Larry Gordon, Jerry Smith und besonders Kyle Fogg in Punkte umgemünzt wurden. Topscorer Fogg startete zum Ende des 3. Viertels eine kleine Dreiershow und brachte die Eisbären bis auf 68:76 heran. Doch damit war aus Bremerhavener Sicht noch nicht Schluss.

    Die Gäste witterten nun Morgenluft und verkürzten durch den starken Philip Zwiener, ein Dreipunktspiel von Waverly Austin und einen erfolgreichen Fastbreak von Gordon sogar bis auf 75:78. Die Bayern wackelten in dieser Phase kurz, fielen dank ihrer großen Routine und individuellen Klasse aber letztlich nicht. Bayern-Kapitän Bryce Taylor (19 Punkte) sorgte in der 37. Minute mit dem letzten seiner insgesamt 5 erfolgreichen Dreipunktewürfe zum 90:81 eiskalt für die Vorentscheidung. Von diesem Rückschlag konnten sich die Eisbären nicht mehr erholen.

    „Haben die Bayern ins Laufen gebracht“

    „Es war ein unfassbar schweres Spiel für uns. Wir haben so ziemlich alles falsch gemacht, was wir falsch machen konnten. Wir haben Bayern ins Laufen gebracht, zu viele Fast Break-Punkte kassiert. Wir konnten das Spiel eingeschränkt mit unserer Zonenverteidigung in der zweiten Halbzeit beeinflussen, aber gegen so einen Gegner muss alles perfekt passen. Das war heute nicht der Fall“, lautete das durchwachsene Fazit von Eisbären-Coach Chris Harris.

    Punkteverteilung Eisbären: Fogg 26, Smith 17, Zwiener 16, Freese 8, Gordon 7, Williams 5, Austin 5, Thomas 2

    Beste Werfer Bayern: Taylor 19, Djedovic 12, Renfroe, Bryant je 11


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