Eisbären Bremerhaven

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    Eisbären schnuppern lange an der Sensation

    Die Eisbären Bremerhaven sind zum Auftakt der Rückrunde in der Beko Basketball Bundesliga nur haarscharf an einer faustdicken Überraschung vorbei geschrammt. Bei Meister FC Bayern München boten die Gäste aus dem Norden dem haushohen Favoriten bis in die Schlussphase hinein Paroli, zogen am Ende aber knapp mit 84:90 (40:45) den Kürzeren. Erfolgreichster Eisbären-Werfer war Devin Searcy mit 17 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten Moses Ehambe (15), Myles Hesson (12) sowie Tyrus McGee (12).

    „Auf dieser Leistung können wir aufbauen“

    „Wir haben leider knapp verloren. Wir müssen mit noch mehr Disziplin spielen, aber insgesamt bin ich sehr stolz, wie die Mannschaft gekämpft und sich präsentiert hat. Auf dieser Leistung können wir aufbauen. Jetzt beginnt die zweite Hälfte der Saison und wir haben wichtige Spiele vor uns. Wir konzentrieren uns nun auf die nächste Partie in Trier. Bayern hat das Spiel sehr locker genommen, da habe ich gemerkt, dass wir heute die Chance haben, sie zu ärgern“, sagte Eisbären-Trainer Calvin Oldham nach der Partie.

    Die Bremerhavener spielten von Beginn an frech auf, lagen nach 10 Minuten nur mit 6 Zählern hinten (19:25). Bayern tat sich besonders mit der hartnäckigen Zonenverteidigung der Eisbären überraschend schwer, schaffte es dank individueller Klasse aber dennoch, bis Mitte des zweiten Spielabschnitts eine 13-Punkte-Führung herauszuwerfen (45:32). Davon ließen sich Searcy, Ehambe und der besonders vor der Pause stark aufspielende Myles Hesson jedoch nicht beeindrucken. Mit einem 8:0-Lauf kämpfte sich Bremerhaven bis zur 20. Minute wieder auf 5 Punkte an den Favoriten heran.

    Auch nach der Halbzeit schnupperten die Eisbären weiter an der Sensation. Ein 10:2-Lauf verschaffte den immer selbstbewusster auftretenden Gästen in der 23. Minute urplötzlich eine 50:47-Führung. Die erfolgsverwöhnten Zuschauer im Münchener Audi-Dome rieben sich mehrere Minuten lang verdutzt die Augen. Denn die Eisbären konnten ihren Vorsprung mit einem Dreier von Jusuf El Domiaty zum 55:51 behaupten. Die Schlussphase im dritten Viertel gehörte allerdings den robusten Hausherren. Bayern hatte das Glück des Tüchtigen, bekam viele zweite Chancen und nutzte diese eiskalt zu wichtigen Korberfolgen.

    Vor allem Topscorer Nihad Djedovic sowie die beiden Brecher Vladimir Stimac und Dusko Savanovic machten der Bremerhavener Verteidigung schwer zu schaffen. Allein Stimac und Savanovic angelten sich zusammen 9 Offensiv-Rebounds und brachten es auf 28 Punkte. Die unglaublich tiefe Bank und die Treffsicherheit aus der Nahdistanz waren am Ende ausschlaggebend für den knappen Münchener Sieg. Zwar blieben die stark aufspielenden Eisbären bis zum Schluss dran und verkürzten wenige Sekunden vor dem Ende noch einmal auf 84:88. Zum Überraschungs-Coup an der Isar reichte es jedoch nicht mehr.

    „Das ist natürlich sehr schade, denn wir haben die ganze Zeit mit den Bayern mitgehalten. Die 16 Münchener Offensiv-Rebounds haben uns letztlich gekillt. Wir müssen jetzt das Positive aus diesem Spiel mitnehmen und nächste Woche in Trier gewinnen“, so der Kommentar von Eisbären-Kapitän Sven Schultze.

    Punkteverteilung Eisbären: Williams 7, Schultze 1, Schneiders 4, Ehambe 15, Hesson 12, McGee 12, Searcy 17, O’Brien 7, El Domiaty 6, Stückemann 3

    Beste Werfer Bayern: Djedovic 18, Stimac 15, Savanovic, Gavel je 13


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