Eisbären Bremerhaven

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    Eisbären verfehlen Sensation beim 82:83 in Bamberg nur knapp

    Die Eisbären Bremerhaven sind zum Auftakt der Beko Basketball Bundesliga-Saison 2014/2015 nur haarscharf an einer faustdicken Überraschung vorbei geschrammt. Bei Titelkandidat Brose Baskets Bamberg lagen die Seestädter fast das gesamte Spiel über vorn, zogen am Ende aber hauchdünn mit 82:83 (42:35) den Kürzeren. Spielmacher Lorenzo Williams hatte in letzter Sekunde den entscheidenden Wurf, konnte seine starke Leistung aber nicht krönen.

    „Hätte mir vor dem Spiel jemand gesagt, dass wir in Bamberg mit dem letzten Wurf gewinnen können, hätte ich sofort eingeschlagen. Unsere Verteidigung ist noch nicht so weit wie sein sollte und wir haben 36 Freiwürfe abgegeben. Es gibt viele Kleinigkeiten, die wir besser machen müssen. Wir müssen ein paar Spieler noch besser integrieren, aber mit unserem Kampfgeist war ich wirklich zufrieden. Wir sind am Ende noch einmal zurückgekommen und hatte die Chance zum Sieg“, sagte Eisbären-Trainer Calvin Oldham nach der Partie.

    Neben einer starken Verteidigung wussten die bissigen Bremerhavener vor allem mit einer sehr guten Dreierquote zu überzeugen. 12 von 24 Distanzwürfen fanden den Weg in die Bamberger Reuse. Neben Lorenzo Williams, der 15 Punkte erzielte und 7 Assists gab, konnten auch die Scharfschützen Tyrus McGee (17) und Moses Ehambe (14) sowie Myles Hesson (11) zweistellig punkten.

    Die Eisbären spielten von Beginn an frech auf, ließen sich von der Atmosphäre in der ausverkauften Brose Arena nicht beeindrucken. Freak City staunte nicht schlecht, denn nicht das heimische Starensemble dominierte das Geschehen, sondern die cool aufspielenden Eisbären, die kurz vor der Halbzeit zweimal mit 11 Punkten vorn lagen. 7 Dreier trafen McGee, Ehambe & Co. vor der Pause. Die Eisbären führten mit 42:35.

    Im 3. Viertel drehte Bamberg wie erwartet auf und warf mit einem 18:9-Lauf eine 56:51-Führung heraus. Doch die Eisbären bissen umgehend zurück. Nach einem 10:3-Lauf führte plötzlich wieder der Außenseiter mit 61:56. Die Spannung wuchs, denn das Spiel stand bis in die Schlusssekunden hinein auf der Kippe. Für den glücklichen Bamberger Sieg sorgte letztlich der lettische Guard Janis Strelnieks, der kurz vor dem Ende zwei Dreier in Folge zum 81:77 für die Brose Baskets versenkte. Die ebenbürtigen und stark aufspielenden Eisbären hatten zwar die letzte Chance, standen am Ende aber mit leeren Händen da.

    „Wir haben so gespielt, wie wir uns das gegen eine neu zusammen gewürfelte Bamberger Mannschaft vorgenommen hatten. Leider haben uns am Ende das nötige Quäntchen Glück und vielleicht auch ein wenig Erfahrung gefehlt, um für eine Überraschung zu sorgen“, bilanzierte Eisbären-Kapitän Sven Schultze.

    Punkteverteilung Eisbären: Williams 15, Schultze 9, Schneiders 4, Ehambe 14, Hesson 11, McGee 17, Searcy 6, Williamson 6

    Beste Werfer Bamberg: Brown 17, Wanamaker 15, Strelnieks 12, Thompson, Theis je 11

    Sonntag nächstes Auswärtsspiel bei Phoenix Hagen

    Bereits am Sonntag (15 Uhr, Enervie Arena) wartet auf die Eisbären bei Phoenix Hagen die nächste Auswärtshürde. Die Hagener gelten als heimstark, gehören seit Jahren zu den offensivstärksten Mannschaften der Beko BBL und zeichnen sich durch aggressive Verteidigung und ihr schnelles, überfallartiges Angriffsspiel aus. Phoenix-Trainer Ingo Freyer hat um die Leistungsträger David Bell, den vielseitigen Allstar Larry Gordon und den sprunggewaltigen Keith Ramsey eine neue Mannschaft aufgebaut, die in der Saisonvorbereitung mehrfach aufhorchen ließ. Die Eisbären können sich gegen die Feuervögel auf die Unterstützung von rund 150 Bremerhavener Fans verlassen. Daheimgebliebene können ab 14.45 Uhr über Telekom Basketball (www.telekombasketball.de) live dabei sein.


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