Eisbären Bremerhaven

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    Eisbären bezwingen den FC Bayern in Bremen mit 74:72

    Die Eisbären Bremerhaven haben in der Beko Basketball Bundesliga für einen Paukenschlag gesorgt. Nach zuvor vier Niederlagen in Folge haben die Seestädter den Tabellenzweiten FC Bayern München  in Bremen sensationell  mit 74:72 (42:50) besiegt. 9520 begeisterte Zuschauer in der ÖVB Arena sahen ein rassiges Basketball-Spiel, in dem die offensivstarken Bayern die Nase zur Pause knapp, aber verdient vorn lagen. Es entwickelte sich eine an Spannung kaum mehr zu überbietende zweite Halbzeit, in der die nie aufsteckenden Eisbären das bessere Ende dank eines famosen Schlussspurts für sich hatten. Beste Werfer der Gastgeber waren Spielmacher Stanley Burrell (20 Punkte) und Mannschaftskapitän Jacob Burtschi (15).

    „Ich bin sehr stolz auf meine Jungs, die heute alles gegeben und viel Herz gezeigt haben. Wir haben heute 2 verschiedene Spiele gesehen. In der ersten Halbzeit haben wir viele leichte Würfe verlegt und waren zu passiv in der Verteidigung. Trotzdem war ich mit unserer Leistung zufrieden. Nach der Pause haben wir die Bayern zu Ballverlusten gezwungen und lagen vor Beginn des Schlussviertels nur mit 4 Punkten hinten. Da lautete die Devise: Alles geben, egal was am Ende herauskommt. Aufgrund der tollen zweiten Hälfte haben wir meiner Ansicht nach verdient gewonnen“, sagte der überglückliche Eisbären-Trainer Doug Spradley nach dem Basketball-Krimi in der Hansestadt. In der Tat hatte Spradley allen Grund zur Freude, denn seine Schützlinge knüpften gegen das Starensemble von der Isar kämpferisch, aber auch spielerisch da an, wo sie bei der knappen Niederlage in Berlin aufgehört hatten.

    Nach einem 10:2-Schnellstart kamen die Gäste aus München offensiv immer besser ins Rollen. Der starke Chevon Troutman (20 Punkte) brachte die Bayern fast im Alleingang in Führung. Nach 10 Minuten führte der Favorit mit 26:23. Auch im zweiten Viertel hatten die Eisbären Probleme mit der langen Bayern-Garde. München punktete konstant aus der Distanz und unter dem Korb. Der Lohn war eine 50:42-Führung zur Pause. „Ich habe den Jungs in der Halbzeit gesagt, dass wir die großen Bayern-Spieler früher attackieren müssen. Sie hatten in den ersten 20 Minuten zu leichtes Spiel. Unser Ziel war es, nach der Pause nur noch 35 Punkte zuzulassen. Am Ende waren es sogar nur 22 Punkte. Davor kann ich nur den Hut ziehen“, so Spradley.

    Während die Wurfquote bei den Münchenern in den Keller ging, erspielten sich die Eisbären zunehmend wichtige Punkte. Trotz eines zwischenzeitlichen 8-Punkte-Rückstands (58:66) blieben die Hausherren bis in die Schlussphase hinein dran. Stanley Burrell brachte die Eisbären zu Beginn des 4. Viertels erstmals nach langer Zeit wieder in Führung. Wenig später führte Bayern wieder mit 4 Zählern (71:67).

    Der agile Stefan Jackson per Dreier und Teufelskerl Burrell mit den spielentscheidenden Punkten zum 72:71 bzw. 74:72 rissen den Gästen den bereits sicher geglaubten Sieg in der dramatischen Schlussphase aber noch aus der Hand. Nach dem Ende kannte der Jubel im Eisbären-Lager keine Grenzen mehr. Mannschaft und Fans genossen den Favoritensturz in vollen Zügen. Zumal es bereits der zweite Eisbären-Erfolg gegen den FC Bayern München war. Am 10. Dezember 2011 siegten die Bremerhavener in der Bremer ÖVB Arena ebenfalls mit 2 Punkten Vorsprung. Endstand damals: 73:71.

    Punkteverteilung Eisbären: Burrell 20, Waleszkowski 10, Zwiener 6, Morrison 6, Jackson 11, Harris 6, Burtschi 15

    Beste Werfer FC Bayern: Troutman 20, Benzing 13, Homan 10


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