Eisbären Bremerhaven

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    Eisbären bieten dem Meister lange Paroli

    Die Eisbären Bremerhaven warten in der Beko Basketball Bundesliga weiter auf ihren ersten Saisonsieg. Gegen den deutschen Meister Brose Baskets Bamberg zeigten die Seestädter zwar erkennbare Fortschritte, unterlagen am Ende aber dennoch mit 74:86 (40:46). Insgesamt drei Eisbären-Spieler punkteten zweistellig. Erfolgreichster Werfer war Spielmacher Darius Adams mit 20 Punkten.

    Körpersprache und Einstellung stimmten bei den Gastgebern von der ersten Sekunde an. Die Eisbären schafften es in der ersten Halbzeit wiederholt, die Defensive des Meisters zu düpieren. Vor allem Kapitän Derrick Allen und Spielmacher Darius Adams konnten sich vor der Pause ein ums andere Mal erfolgreich in Szene setzen. Mit seinen Mitteldistanz-Sprungwürfen im Rückwärtsfallen gab Allen den Brose Baskets wiederholt Rätsel auf, während der agile Adams aus allen Lagen traf und zudem zwei Bamberger Ballverluste in wichtige Eisbären-Punkte ummünzte.

    Die Gäste lagen nach dem ersten Viertel zwar knapp mit 27:23 vorn, aber von einem Klassenunterschied war zu diesem Zeitpunkt nichts zu sehen. Auch im zweiten Spielabschnitt blieben die bissigen Eisbären am Favoriten dran. Hätte Brian Harper nicht bei zwei aufeinander folgenden Bamberger Angriffen geschlafen (Damir Markota traf zwei offene Dreier in Folge zum 37:44), wäre es vermutlich mit einem Unentschieden in die Halbzeit gegangen. So aber lag Bamberg nach 20 Minuten mit 46:40 vorn.

    Nach der Halbzeit wurden die Eisbären kalt erwischt. Bamberg erhöhte den Druck in der Verteidigung spürbar und legte auch in der Offensive eine Schippe drauf. Ein 11:4-Lauf brachte die Gäste mit 56:44 in Front, aber den Eisbären gelang es zwischenzeitlich wieder aufzuschließen. Weil die Trefferquote bei den Hausherren nachließ und sich zudem einige Fehler einschlichen, blieb der Meister nach 30 Minuten zweistellig vorn (58:71).

    Auch im Schlussviertel war den nie aufsteckenden Gastgebern in kämpferischer Hinsicht nichts vorzuwerfen. Aber es fehlten letztlich die personellen und auch spielerischen Mittel, um das Bamberger Starensemble um MVP Anton Gavel und Spielmacher Zackary Wright noch einmal entscheidend in Bedrängnis zu bringen. Als Brose-Guard Jamar Smith Mitte des Schlussabschnitts per Dreier zum 64:80 traf, war das abwechslungsreiche Spiel zu Gunsten des Favoriten vorzeitig entschieden.

    Trainerstimmen:

    Calvin Oldham (Eisbären Bremerhaven): In der zweiten Halbzeit hat sich Bamberg präsentiert wie ein deutscher Meister. Wir haben gut angefangen aber bis zur Halbzeit 46 Punkte kassiert. Das zeigt, dass wir in der Verteidigung noch viel arbeiten müssen. Der Unterschied war, dass Bamberg eine tiefer besetzte Bank und mehr Qualität im Kader hat. Ich habe trotzdem das Gefühl, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

    Chris Fleming (Brose Baskets): Für die Eisbären ist es schwer momentan, da sie mit dem falschen Fuß in die Saison gestartet sind. Trotzdem zeigt die Mannschaft eine tolle Moral. Hut ab vor so viel Charakter. Ich glaube Bremerhaven  wird in den nächsten Wochen seine Erfolge einfahren. Zu meiner Mannschaft: In den bisherigen Auswärtsspielen haben wir in der Anfangsphase immer Probleme gehabt und ich dachte das wird heute anders. War es aber nicht. Das ist nicht das Niveau, was ich von einem Team erwarte, das an sich selbst so hohe Ansprüche stellt. Wir haben gesiegt, weil wir mehr spielerische Qualität haben.

    Punkteverteilung Eisbären: Harper 4, Zwiener 9, Allen 14, Juskevicius 16, Smith 3, Adams 20, Searcy 8


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