Eisbären Bremerhaven

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    Eisbären verlieren Derby gegen Quakenbrück mit 72:74

    Die Eisbären Bremerhaven haben in der Beko Basketball Bundesliga eine knappe Niederlage im Nordderby gegen die Artland Dragons Quakenbrück kassiert. Trotz einer guten ersten Halbzeit und einem zwischenzeitlichen 13-Punkte-Vorsprung zogen die Seestädter am Ende mit 72:74 (44:33) den Kürzeren. Erfolgreichster Werfer der Gastgeber, die nach der Pause ihren Offensiv-Rhythmus verloren und zu viele Rebounds abgaben, war Darius Adams mit 18 Punkten.

    Die erste Halbzeit ging an die Eisbären, die den favorisierten Dragons mit schnellen Händen in der Verteidigung und variablem Offensiv-Spiel den Nerv raubten. Höhepunkt in den ersten 20 Minuten war ein Alley-Hoop-Dunking von Brian Harper, der den Ball unmittelbar nach Beginn des zweiten Viertels krachend zum 25:19 für Bremerhaven versenkte. Es folgte ein 7:0-Lauf und nach 14 Minuten lagen die Hausherren urplötzlich mit 32:19 vorn. Dieser Vorsprung konnte bis zur Halbzeit annähernd gehalten werden. Schon zu diesem Zeitpunkt deutete sich allerdings an, dass die Bremerhavener Distanzwürfe nur spärlich fallen würden.

    Nach der Pause riss bei den Eisbären offensiv komplett der Faden. Ganze vier Punkte erzielten die Gastgeber in den ersten sechs Minuten der zweiten Hälfte, während die Artland Dragons nun immer stärker wurden. Vor allem Scharfschütze Brandon Thomas, der fünf von zehn Dreiern traf und 24 Punkte erzielte, versetzte den Eisbären immer wieder Nackenschläge. Weil auch Center Anthony King mächtig aufdrehte und Flügel Antonio Graves hochprozentig traf, schmolz der Bremerhavener Vorsprung von Minute zu Minute zusammen.

    Die Entscheidung im spannenden Schlussviertel fiel erst in der letzten Spielminute. Zwar waren das Momentum und die Führung in den letzten zehn Minuten fast ausschließlich auf Seiten der routinierter wirkenden Gäste, aber abschütteln ließen sich die Eisbären trotz Sand im Getriebe nicht. Als Kapitän Derrick Allen 29 Sekunden vor Schluss zum 72:74 traf, schien für die Seestädter weiter alles drin. Letztlich fehlten den Eisbären aber das nötige Glück und vor allem die Cleverness, um das Ruder auf der Zielgeraden doch noch herumzureißen.

    „So eine Niederlage, dazu noch zuhause, tut weh. Aber die bessere Mannschaft hat gewonnen. Wir haben zum ersten Mal seit langer Zeit wieder ein Rebound-Duell verloren und das war für mich symptomatisch. Unsere Verteidigung im Schlussviertel war nicht schlecht, aber wir haben einfach zu viele Rebounds unter dem eigenen Korb abgegeben. Offensiv waren wir oftmals nicht geduldig genug, um unsere Systeme durchzuspielen. Die bissige Verteidigung der Dragons hat nach der Pause viel Hektik reingebracht. Eine gute Mannschaft ist in der Lage, so ein Spiel zu kontrollieren. Das ist uns heute leider nicht gelungen“, lautete die Analyse von Eisbären-Trainer Calvin Oldham.

    Punkteverteilung Eisbären: Harper 8, Zwiener 10, Allen 14, Juskevicius 6, Adams 18, Smith 5, Searcy 4, Schneiders 7

    Beste Werfer Dragons: Thomas 24, Graves 17, King 14


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