Eisbären Bremerhaven

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    Harmlose Eisbären wachen viel zu spät auf

    Die Eisbären Bremerhaven haben in der Beko Basketball Bundesliga eine happige Heimniederlage kassiert. Vor 6210 Zuschauern in der Bremer ÖVB Arena unterlagen die Seestädter den Basketball Löwen Braunschweig nach der mit Abstand schlechtesten Saisonleistung mit 63:78 (24:40). Die Aufholjagd im Schlussviertel, als Bremerhaven bis auf 61:72 verkürzen konnte, kam deutlich zu spät.

    Katzurin: „Möchte mich für unsere Leistung entschuldigen“

    „Das war eine enttäuschende Leistung und ich möchte mich bei den Zuschauern, die in der Halle waren, dafür entschuldigen. Die Fans haben alles versucht, meine Mannschaft leider nicht. Wenn man Braunschweig so spielen lässt, wie wir das getan haben, muss man sich über eine solche Niederlage nicht wundern. Das Spiel war zur Halbzeit entschieden und wir haben erst im Schlussviertel angefangen zu spielen. Das ärgert mich. Wir machen immer wieder dieselben Fehler und bewegen den Ball viel zu wenig. Die Ballverluste sind schon fast eine Art Krankheit. Trotzdem dürfen wir den Kopf jetzt nicht in den Sand stecken, sondern müssen zusammen halten und weiter hart an uns arbeiten“, sagte Eisbären-Trainer Muli Katzurin nach der vierten Saisonniederlage.

    Immerhin konnten die Eisbären vor Spielbeginn mit einer Überraschung aufwarten. Denn sowohl der lange verletzte Flügelspieler Adam Ariel als auch Power Forward Tyrus Thomas gaben gegen Braunschweig etwas überraschend ihr Ligadebüt. Thomas rückte für seinen Landsmann Tony Bishop in den Bremerhavener Kader, saß aber ebenso wie Ariel zunächst auf der Bank.

    Nach gefälligem Start und einer 6:2-Führung brachen bei den Eisbären alle Dämme. Unter dem Braunschweiger Korb war kein Durchkommen und aus der Distanz kamen die Eisbären, die sich zu oft in Einzelaktionen verzettelten, gar nicht erst zu Wurfversuchen. Braunschweig agierte cleverer, stellte die Passwege zu und ließ den Ball viel besser durch die eigenen Reihen laufen. Die Eisbären hingegen standen völlig neben sich.

    An der Freiwurflinie und mit schnell vorgetragenen Gegenstößen erspielten sich die Löwen bis zur 13. Minute eine 23:12-Führung. Und die würde von Minute zu Minute größer. Vor allem Josh Gasser und Amin Stevens bekamen die Eisbären nicht in den Griff. Beide konnten schalten und walten wie sie wollten und waren maßgeblich daran beteiligt, dass Braunschweig zur Halbzeit vollkommen verdient mit 40:24 vorn lag. Es musste sich was ändern bei den Gastgebern, denn die ersten 20  Minuten waren indiskutabel.

    Wer gedacht hatte, die Eisbären kommen mit neuem Elan aus der Kabine, sah sich jedoch getäuscht. Im Angriff blieb vieles weiter Stückwerk, systematisch herausgespielte Punkte waren auf Seiten der Hausherren absolute Mangelware. So kam es, wie es kommen musste. Als Löwen-Kapitän Nicolai Simon nach 24 Minuten auf 47:26 für die in allen Belangen überlegenen Gäste erhöhte, war die Messe in der ÖVB Arena zum Leidwesen der Zuschauer vorzeitig gelesen. Zwar steckten die Eisbären nicht auf, an diesem aus Bremerhavener Sicht in jeder Hinsicht gebrauchten Tag reichte das aber bei weitem nicht aus.

    Punkteverteilung Eisbären: Gordon 12, Smith 5, Curry 17, Sykes 12, Fogg 5, Thomas 3, Freese 9


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