Eisbären Bremerhaven

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    Herber Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt

    Die Eisbären Bremerhaven haben im Kampf um den Klassenerhalt in der Beko Basketball Bundesliga einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Im Abstiegsduell gegen die BG Göttingen verloren die Seestädter trotz einer 19-Punkte-Führung zu Beginn des 2. Viertels mit 81:90 (44:37). Durch die bittere Heimniederlage konnte Göttingen in der Tabelle nach Punkten mit den Eisbären gleichziehen. Der direkte Vergleich beider Mannschaften bleibt aufgrund des 99:77-Sieges beim Hinspiel aber in Bremerhaven.

    „Für uns hätte es ein 40-Minuten-Spiel sein sollen, aber leider haben wir im Spielverlauf genauso stark nachgelassen, wie wir begonnen haben. Wir haben losgelegt wie die Feuerwehr und zu Beginn sehr viel Willen und Fokus gezeigt. Leider haben wir zunehmend unseren Offensivrhythmus verloren, weil Göttingen sehr variabel verteidigt hat. Nach der Pause haben wir uns buchstäblich die Zähne ausgebissen, während Göttingen die schweren Würfe getroffen und mit immer mehr Selbstvertrauen gespielt hat. Wir haben die Tür trotz unseres 19-Punkte-Vorsprungs immer offengelassen und in der Verteidigung keinen guten Job gemacht. Jetzt müssen wir versuchen, diese Niederlage woanders wieder wettzumachen“, sagte der enttäuschte Eisbären-Coach Sebastian Machowski nach der zwölften Bremerhavener Heimpleite.

    Die Eisbären kamen mit viel Energie aufs Feld und kauften den Veilchen in den ersten 10 Minuten deutlich den Schneid ab. Die Intensität in der Verteidigung stimmte und auch offensiv konnte sich das Spiel der Gastgeber in der Anfangsphase sehen lassen. Larry Gordon und Brandyn Curry trafen wichtige Dreier und unter den Körben räumte Waverly Austin ab. Göttingen hatten im ersten Viertel große Probleme aus dem Feld zu punkten. Nur 25 Prozent aller Versuche fanden ihr Ziel, bei den Eisbären dagegen immerhin 64 Prozent. Der Hauptgrund für die deutliche 29:13-Führung vor Beginn des zweiten Spielabschnitts.

    Auch da sah es zunächst gut aus für die Bremerhavener, denn Kyle Fogg erhöhte mit 5 Zählern in Folge auf 34:15 (12.). Danach war es mit der Eisbären-Herrlichkeit allerdings schlagartig vorbei, denn Göttingen legte offensiv wie defensiv gleich zwei Schippen drauf und stellte um auf Zonenverteidigung. Das beharkte den Gastgebern überhaupt nicht, die Eisbären-Offensive geriet ins Stocken. Auch die Wurfquoten gingen auf Bremerhavener Seite in den Keller. Anders bei den Gästen, die den Rückstand immer mehr verkürzen konnten. Zur Pause lagen die Eisbären nur noch mit 44:37 vorn.

    Nach der Pause gelang es den Hausherren nicht mehr, an das starke Auftaktviertel anzuknüpfen. Göttingen zog das Momentum endgültig auf seine Seite, ging viel aggressiver zum Rebound und traf die besseren Entscheidungen. Das Trio Harper Kamp, Ian Hummer und Terrell Everett war von den Eisbären nach der Pause nicht mehr zu kontrollieren und hatte entscheidenden Anteil daran, dass der Göttinger Rückstand nach 30 Minuten nur noch 1 Zähler betrug (63:62).

    Während bei den Eisbären im Schlussviertel das große Nervenflattern einsetzte, blieben die Veilchen cool und machten die Big Points. Beim Stand von 68:68 versetzten die Gäste den Eisbären dann den entscheidenden Nackenschlag. David Godbold traf zwei Dreier und auch Terrell Everett zockte erfolgreich aus der Distanz. Nach einem 13:4-Lauf zum 72:81 war die Vorentscheidung zu Gunsten der Göttinger drei Minuten vor Schluss gefallen.

    Punkteverteilung  Eisbären: Fogg 17 , Smith 6, Zwiener 7, Freese 15, Williams 6, Gordon 11, Sihota 13, Curry 6

    Beste Werfer Göttingen: Kamp 23, Hummer 21, Everett 19


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