Eisbären Bremerhaven

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    Interview mit Eisbären-Coach Muli Katzurin

    Eisbären-Coach Muli Katzurin vor dem Trainingsstart Zeit für ein kurzes Interview genommen. Hier gibt’s die Antworten:

    Muli, erst einmal Willkommen zurück in Bremerhaven. Wie war der Sommer in Israel, hattest du neben der Spielersichtung- und Rekrutierung überhaupt Zeit für ein paar Tage Urlaub?

    „Ehrlich gesagt, habe ich diesen Sommer keinen wirklichen Urlaub gemacht. Aber ich war bei meiner Familie in Tel Aviv und das war sehr wichtig für mich, um die Batterien wieder etwas aufzuladen. Von Tel Aviv aus habe ich täglich Spieler gesichtet, viele Gespräche geführt und jede Menge Videos geschaut. Und ich habe mich intensiv mit Geschäftsführer Jan Rathjen ausgetauscht“

    Was kannst du zum bisherigen Eisbären-Kader für die neue Beko BBL-Saison sagen? Bist du zufrieden mit den Neuverpflichtungen?

    „Es ist natürlich viel zu früh, um ein abschließendes Urteil zu fällen. Was man aber jetzt schon sagen kann, ist, dass wir über einen sehr tiefen Kader verfügen. Das gibt mir die Möglichkeit, häufiger durchzuwechseln und die Intensität hoch zu halten. Wir haben uns bei jedem Neuzugang etwas gedacht und die Spieler bewusst einen nach dem anderen verpflichtet. Die Herausforderung wird jetzt sein, aus den vielen Neuzugängen eine schlagkräftige Einheit zu formen“

    Du hast im Prinzip ein komplett neues Team zusammengestellt. Mit Jerry Smith ist nur ein Spieler aus der vergangen Saison im Kader. Was sind die Gründe für diesen radikalen Neuanfang?

    „Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen hat unser letztjähriges Team keine gute Saison gespielt. Ganz im Gegenteil. Die Spieler waren zwar nicht allein-, aber hauptverantwortlich dafür, dass die Eisbären so lange um den Klassenerhalt zittern mussten. Der zweite Grund für den personellen Umbruch ist rein finanzieller Natur. Wir hätten neben Jerry Smith gerne noch weitere Leistungsträger gehalten. Die aufgerufenen Gehaltsforderungen waren für uns aber nicht annähernd zu erfüllen.“

    Vor der Mannschaft liegen knapp zwei Monate Vorbereitung. Wie sieht dein Trainingsplan aus und was ist dir in der Vorbereitung besonders wichtig?

    „Wir werden viel trainieren und etliche Testspiele, die meisten davon in der Fremde, bestreiten. Das hat den Vorteil, dass sich die Spieler schneller untereinander kennenlernen, weil sie oft zusammen im Bus oder Hotel sind. Auch ich muss die Mannschaft erst einmal kennenlernen und mir von jedem einzelnen Spieler ein genaues Bild machen“

    Teambuilding ist bei einer neu zusammen gestellten Mannschaft sicher ein großes Thema. Welche Maßnahmen werden Du und dein Co-Trainer Chris Harris ergreifen, um aus den einzelnen Spielern bis zum Saisonstart eine homogene Truppe zu formen?

    „Die Teamchemie steht für mich an oberster Stelle. Du kannst noch so viele gute Spieler im Kader haben. Wenn sie nicht miteinander harmonieren, ist es im Grunde unmöglich, Erfolg zu haben. Deshalb werden wir in der Vorbereitung wie schon erwähnt sehr viel unterwegs sein und der Mannschaft so die Möglichkeit geben, auf und auch abseits des Feldes zusammenzuwachsen“

    Ihr startet mit zehn Profis und einigen Jugendspielern in die Saisonvorbereitung. Wie sehen die weiteren Personalplanungen aus?

    „Wir haben den Spielermarkt immer im Blick und werden bis zum Saisonstart noch einen Starter für die Position zwei holen. Grundsätzlich gilt, dass wir nichts überstürzen werden. Wir werden zunächst schauen, wie die verschiedenen Puzzleteile zusammenpassen und wo die Stärken und Schwächen des aktuellen Kaders liegen. Dann können wir – je nach Bedarf – darauf reagieren“

    Vielen Dank für das Interview, Muli!


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