Eisbären Bremerhaven

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    Interview mit Eisbären-Coach Calvin Oldham

    Calvin, Glückwunsch zum neuen Vertrag als Trainer der Eisbären Bremerhaven. Was war der Hauptgrund für deine Rückkehr nach Deutschland?

    „Ich habe den deutschen Basketball und speziell die Beko Basketball Bundesliga trotz meiner Arbeit im Ausland immer sehr intensiv verfolgt. Als das Angebot der Eisbären kam, musste ich nicht lange überlegen. Die Gelegenheit und der Zeitpunkt, wieder als Trainer in Deutschland zu arbeiten, waren perfekt für mich.“

    Dein Vertrag als Trainer der Eisbären gilt für die nächsten drei Spielzeiten. Wie wichtig war diese langfristige Perspektive für dich?

    „Die dreijährige Vertragslaufzeit bietet mir die Chance, in Bremerhaven etwas aufzubauen und die Mannschaft kontinuierlich weiterzuentwickeln. Speziell die Arbeit mit den jungen deutschen Spielern liegt mir dabei sehr am Herzen.“

    Du warst vor kurzem in Bremerhaven und hast dich ausführlich mit Eisbären-Geschäftsführer Jan Rathjen ausgetauscht. Wie sind deine ersten Eindrücke von den Eisbären und deiner neuen Basketball-Heimat Bremerhaven?

    „Es war zwar nur ein kurzer Besuch, aber ich war wirklich beeindruckt von dem, was ich gesehen habe. In Bremerhaven hat sich verdammt viel getan, seit ich das letzte Mal hier war. Die Stadt hat sich toll entwickelt und ich hatte mit Jan Rathjen einen sehr informativen Fremdenführer, der mir alles sehr ausführlich gezeigt und erklärt hat. Über Basketball haben wir natürlich auch gesprochen.“

    In Deutschland hast du zuletzt als Associate Headcoach für ALBA BERLIN gearbeitet. Das ist sechs Jahre her. Wie sehr hat sich die Beko Basketball Bundesliga seitdem verändert?

    „In meinen Augen ist die Beko Basketball Bundesliga eine der derzeit interessantesten Ligen in Europa. In Deutschland wird sehr professionell gearbeitet. Etliche Klubs verfügen über starke finanzielle Mittel, es gibt moderne Arenen und eine sehr gute Infrastruktur. Die wachsenden Möglichkeiten schlagen sich auch auf europäischem Parkett nieder. Die deutschen Teams sind international absolut konkurrenzfähig.“

    Die Beko BBL war in der laufenden Saison so ausgeglichen wie nie zuvor. So gut wie jedes Team hat um die Playoffs bzw. gegen den Abstieg gekämpft. Wie bewertest du diese Ausgeglichenheit?

    „Das ist eine spannende Sache. Was für Teams mit kleinerem Budget möglich war bzw. ist, hat sich in diesem Jahr gezeigt. Mit harter Arbeit, Hingabe, ein wenig Glück und ohne größere Verletzungen hat im Prinzip jede Mannschaft in der Beko BBL die Chance, um einen der vorderen Plätze mitzuspielen.“

    Was sind deine Ziele für die Off(Season)?

    „Es ist ein bisschen früh, um die Ziele mit den Eisbären genau zu definieren. Ich werde sicherlich mehr sagen können, wenn feststeht, wie die Mannschaft letztlich aussieht. Ein zentrales Element ist die Entwicklung junger Spieler.“

    Wie lautet deine Basketball-Philosophie und was können die Eisbären-Fans in der Saison 2013/2014 erwarten?

    „Es hört sich vielleicht ein wenig klischeehaft an, aber die Bremerhavener Fans können ein hart arbeitendes Eisbären-Team erwarten, das den Fokus zuallererst auf die Verteidigung legen wird. Teamplay ist mir sehr wichtig. Die Spieler sollen ihre persönlichen Stärken in den Dienst der gesamten Mannschaft stellen.“

    Welche Attribute sollten deine Spieler mitbringen?

    „Die Jungs sollten zu schätzen wissen, dass sie mit Basketball ihr Geld verdienen dürfen. Bescheidenheit ist gefragt, aber gleichzeitig auch der Hunger und der Ehrgeiz, so erfolgreich wie nur möglich zu sein. Entscheidend für einen guten Basketballer sind der Antrieb und der Wille, sich stetig zu verbessern und dazuzulernen.“

    Du warst in Deutschland ein sehr bekannter und erfolgreicher Basketball-Profi. Hilft dir diese Tatsache bei deiner täglichen Arbeit als Trainer?

    „Ich habe während meiner Karriere als Basketballer viele tolle Spieler und Trainer kennengelernt, die mich auf meinem Weg unterstützt haben. Die Erfahrungen und das Wissen aus dieser Zeit kommen mir als Trainer sicherlich zugute. Aber am wichtigsten ist die Fähigkeit, sich anzupassen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.“

    Du hast die letzten sechs Jahre als Basketball-Trainer in Südkorea gearbeitet. Wie waren deine Erfahrungen dort und was sind die größten Unterschiede im Vergleich zu Europa?

    „Die Zeit in Korea war eine wundervolle Erfahrung für mich. Ich habe sechs Jahre lang beim selben Team gearbeitet (KCC Egis). Wir haben zwei Meisterschaften gewonnen und standen dreimal im Finale. Vor allem die harte Arbeit und die Leidenschaft der Spieler und Trainer in Südkorea haben mich nachhaltig beindruckt. Der größte Unterschied im Vergleich zu den europäischen Basketball-Ligen ist die Anzahl der Spiele und die Länge der Saison.“

    Vielen Dank für das Gespräch, Calvin!

     

     


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