Eisbären Bremerhaven

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    Kampf ums sportliche Überleben

    Die Eisbären Bremerhaven wollen im Heimspiel gegen Phoenix Hagen (Freitag, 20 Uhr, Stadthalle) beweisen, dass sie im Kampf um den Klassenerhalt in der Beko Basketball Bundesliga noch ein Wörtchen mitreden können. Nach neun Niederlagen in Folge muss gegen die angriffslustigen Feuervögel um jeden Preis ein Sieg her.

    „Wir befinden uns mitten im Kampf ums sportliche Überleben und müssen jetzt alles in die Waagschale werfen, was wir haben. Wir müssen Kratzen und Beißen, natürlich nur im Rahmen des Erlaubten“, fordert Eisbären-Trainer Muli Katzurin vollen Körpereinsatz. „Die letzten Tage waren nach dem peinlichen Auftreten in Braunschweig nicht einfach. Die mentale Verfassung ist nach so einer Niederlagenserie sicher nicht die beste, aber die Mannschaft hat zumindest im Training den Willen und die Leidenschaft gezeigt, die es braucht, um unsere Situation zu verändern. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand, aber ich sehe das auch als große Chance. Im Prinzip können wir uns nur verbessern. Dazu brauchen wir unbedingt einen Sieg“, gibt sich Katzurin positiv.

    Mit Phoenix Hagen stellt sich am Freitag ein äußerst unbequemer Gegner im Eisbärenkäfig vor. Die Feuervögel setzen auch in dieser Saison auf 40 Minuten offensiv-geprägten Vollgas-Basketball und gehören zu den besten Auswärtsmannschaften der Liga. Kein Team in der Beko BBL schließt so schnell und häufig ab wie die von Ex-Eisbär Ingo Freyer trainierten Westfalen. „Hagen spielt sehr unorthodox und hat mit David Bell, Zamal Nixon, Todd Brown, Keith Ramsey und Larry Gordon extrem gefährliche und treffsichere Spieler. Die Transition-Defense wird eine entscheidende Rolle spielen. Wir müssen sehr schnell zurücklaufen, um die Hagener Schnellangriffe zu unterbinden“, weiß Katzurin.

    Der neue Eisbären-Dompteur ist noch immer dabei, der Mannschaft seine Ideen und Vorstellungen zu vermitteln. „Wir machen Fortschritte. Unsere Verteidigung spielt noch immer die größte Rolle, aber wir haben auch verschiedene Optionen in der Offensive einstudiert. Alle Spieler haben mir in den letzten Trainingstagen gezeigt, dass ich sie gegen Hagen bringen kann. Wer letztlich aufläuft, entscheide ich aber erst kurz vor dem Spiel“, will sich Katzurin nicht in die Karten schauen lassen. Bis auf den verletzten Jusuf El Domiaty, der nach seinem Bänderriss noch nicht wieder einsatzbereit ist, sind alle Eisbären fit.

    Tickets für das überlebenswichtige Bundesliga-Duell gegen Phoenix Hagen gibt es unter www.tickets.dieeisbaeren.de, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen von ADticket und am Freitag an der Abendkasse der Stadthalle Bremerhaven.


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