Eisbären Bremerhaven

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    Kyle Fogg lässt die Eisbären jubeln

    Die Eisbären Bremerhaven haben im Abstiegskampf der Beko Basketball Bundesliga einen enorm wichtigen Auswärtssieg errungen. Bei Phoenix Hagen kamen die Seestädter dank ihres Flügelspielers Kyle Fogg (30 Punkte) zu einem 86:82-Erfolg. Die Eisbären führten neun Minuten vor dem Ende bereits scheinbar sicher mit 18 Punkten, doch Hagen startete in der Crunchtime eine furiose Aufholjagd und verkürzte kurz vor Schluss bis auf 4 Zähler. Am Ende war es dem überragenden Fogg zu verdanken, dass die Punkte dennoch nach Bremerhaven gehen. Fogg übernahm viel Verantwortung, zeigte unglaubliche Nervenstärke und traf in der spannenden Schlussphase die alles entscheidenden Freiwürfe.

    ”Ich freue mich sehr über den Sieg in einer heißen Atmosphäre. Es ist schwer, in Hagen zu gewinnen. Die jetzige Situation ist sicher nicht leicht für Phoenix nach der schlimmen Verletzung von D.J. Covington. Es war ein spannendes Spiel. Wir haben uns einen Vorsprung von 18 Punkten herausgespielt, aber wir sind leider noch nicht stabil genug. Daran müssen wir arbeiten für unser Ziel, den Klassenerhalt. Es ist ein Prozess nach den ganzen personellen Veränderungen. Die Mannschaft muss sich finden, dafür war dieser Sieg wichtig. Allerdings hätten ich mir gewünscht, dass wir nach dem Ausfall von D.J. Covington cleverer über die großen Positionen spielen“, sagte Eisbären-Coach Sebastian Machowski.

    Ohne Zo Williams 26 Assists verteilt

    Bremerhaven musste in Hagen ohne den angeschlagenen Lorenzo Williams auskommen (muskuläre Probleme). Für Williams rückte Spielmacher Chris Evans vom Regionalligateam und Kooperationspartner BSG Bremerhaven in den Eisbären-Kader, blieb jedoch ohne Einsatzzeit. Vor der Pause war es ein Basketball-Duell auf Augenhöhe, in dem die Eisbären meist knapp in Führung lagen. Der Ball lief gut, die Eisbären sammelten insgesamt 26 Assists – so viele wie noch nie zuvor in der laufenden Spielzeit. Robbie Sihota, Jannik Freese und auch Jerry Smith erzielten wichtige Punkte. Von draußen lief allerdings (noch) nichts zusammen. Nur einen einzigen Dreier versenkten die Gäste in der ersten Hälfte, das sollte sich mit Beginn des 3. Viertels jedoch ändern.

    Zwar gerieten die Eisbären zunächst kurzeitig in Rückstand (42:44), doch das ließ die Gäste kalt. Es Schlug die Stunde von Kyle Fogg, der jetzt immer mehr den Ball forderte und sein Team mit zwei Dreiern in Folge erstmals zweistellig in Führung brachte (47:57). Als dann auch noch Brandyn Curry von „Downtown“ traf und Hagen in der Offensive ungewohnte Ladehemmung zeigte, schien dem 7. Bremerhavener Saisonsieg nichts mehr im Wege zu stehen. Zumal die Führung der Eisbären zu Beginn des Schlussviertels nach Punkten der beiden Ex-Hagener Fabian Bleck und Larry Gordon satte 18 Punkte betrug.

    Doch die Eisbären hatten ihre Rechnung ohne die kampfeslustigen Feuervögel gemacht. Angetrieben von Center Owen Klassen und Niklas Geske startete Hagen eine Aufholjagd, die den Eisbären fast noch das Genick gebrochen hätte. Im Gefühl des sicheren Sieges häuften sich die Fehler und in der Defensive ging die Aggressivität verloren. Hätte nicht Kyle Fogg einen Sahnetag erwischt, wäre es vermutlich noch einmal eng geworden. So aber konnten die Bremerhavener und ihre Fans nach 40 Minuten den vielleicht wichtigsten Saisonerfolg bejubeln.

    Punkteverteilung  Eisbären: Fogg 30, Smith 12, Zwiener 8, Freese 8, Gordon 7, Austin 2, Sihota 8, Curry 8, Bleck 3

    Beste Werfer Hagen: Klassen, Elliott je 18, Bell 14, Geske 10


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