Eisbären Bremerhaven

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    RIESEN-Bollwerk ist für die Eisbären unüberwindbar

    Die Eisbären Bremerhaven haben in der easyCredit Basketball-Bundesliga eine Niederlage hinnehmen müssen. Im ersten Heimspiel der neuen Saison verloren die Seestädter gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg mit 77:98 (39:51). Erfolgreichste Werfer der Gastgeber, die große Probleme mit dem aggressiven Auftreten der Gäste hatten, waren Michael Kessens, Carl Baptiste und Geoffrey Groselle mit je 12 Punkten. Jordan Hulls kam auf 11 Zähler.

    „Hatten Schwierigkeiten mit dem Druck des Gegners“

    „Der Sieg für Ludwigsburg ist verdient. Wir haben gelinde gesagt Schwierigkeiten gehabt, mit dem enormen Druck des Gegners umzugehen. Die größtenteils unnötigen Ballverluste haben uns in Kombination mit den leichten Ludwigsburger Punkten einen Strich durch die Rechnung gemacht, obwohl wir genau wussten, was uns erwartet. Allerdings hatten wir auch nur einen Tag Zeit, um die Mannschaft auf das aggressive Spiel der RIESEN vorzubereiten. So etwas ist schwer zu simulieren. Wir haben jetzt die nächste schwere Partie in Würzburg vor der Brust. Um dort eine Chance zu haben, müssen wir aber definitiv anders auftreten als heute“, sagte Eisbären-Coach Sebastian Machowski nach dem Spiel.

    In der Tat hatte Machowski im Vorfeld eindringlich vor der unorthodoxen Spielweise der Gäste gewarnt, doch das nutzte den Eisbären wenig. Ludwigsburg übernahm in Person von Nationalcenter Johannes Thiemann sofort das Kommando und drückte aufs Gaspedal. Thiemann hängte Eisbären-Center Geoffrey Groselle nicht nur zwei schnelle Fouls an, sondern sicherte den Gästen gemeinsam mit Adam Waleskowski und Dwayne Evans auch die Lufthoheit. Die RIESEN setzten sich in der Anfangsphase auf 11:2 ab und diesem Rückstand liefen die Gastgeber trotz mehrerer kleiner Aufholjagden das ganze Spiel über hinterher.

    Ein geordneter Spielaufbau war bei den Eisbären angesichts des Ludwigsburger Defensiv-Bollwerks kaum möglich, offene Würfe absolute Mangelware. Am meisten machten den Hausherren aber die eigenen Ballverluste zu schaffen, die Ludwigsburg während der gesamten 40 Minuten immer wieder leichte Punkte ermöglichten.

    Mit Beginn der zweiten Hälfte kamen die Eisbären in der Offensive etwas besser ins Spiel. Das große Problem aber blieben die (oftmals unnötigen) Turnover. Der pfeilschnelle Kerron Johnson, den die Bremerhavener nie in den Griff bekamen, nutzte die Ludwigsburger Ballgewinne ebenso eiskalt aus wie Dwayne Evans und der starke Adika Peter-McNeilly. Zudem fanden die Gäste – immer wenn der Vorsprung auf sieben oder acht Punkte zusammenschmolz – die schnelle und passende Antwort.

    Als die Schiedsrichter zu Beginn des Schlussviertels beim Stand 60:68 ein umstrittenes technisches Foul gegen Eisbären-Coach Sebastian Machowski verhängten, war die Vorentscheidung zu Gunsten der Ludwigsburger gefallen. Die Gäste bekamen vier Freiwürfe plus Ballbesitz zugesprochen und diese einmalige Chance ließen sie sich nicht entgehen. Knapp acht Minuten vor dem Ende hieß es plötzlich 60:74. Diesen Rückstand konnten die Bremerhavener, die gegen das physische Spiel der Gäste nie ein Rezept fanden, nicht mehr wettmachen.

    Punkteverteilung Eisbären: Berhanemeskel 6, Brembly 6, Groselle 12, Hulls 11, Kessens 12, Elliott 1, Johnson 3, Bleck 9, Wendt 2, Baptiste 12, Breitlauch 3


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