Eisbären Bremerhaven

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    Schwarze Serie in Ludwigsburg hält an

    Die Siegesserie der Eisbären Bremerhaven ist gerissen. Bei Angstgegner MHP RIESEN Ludwigsburg konnten die Seestädter auch im zwölften Anlauf seit dem Aufstieg in die BBL nicht gewinnen, sondern zogen unglücklich mit 78:81 den Kürzeren. Bester Werfer der Eisbären, die den robusten RIESEN über weite Strecken erfolgreich Paroli boten, war Karvel Anderson mit 20 Punkten.

    „Wir haben alles gegeben und waren bis zur letzten Sekunde im Spiel. Leider haben wir den letzten Wurf zum möglichen Ausgleich nicht mehr losgekriegt. Ludwigsburg hat im letzten Viertel alles richtig gemacht. Jetzt steht für uns das Spiel in Würzburg an, das wir gewinnen möchten“, sagte Eisbären-Coach Sebastian Machowski nach der Partie.

    Die Riesen versuchten von Beginn an, ihre körperliche Überlegenheit auszuspielen und das gelang zunächst recht gut. Dank der drei Big Men Johannes Thiemann, Jack Cooley und Martin Breunig hatte Ludwigsburg Lufthoheit, kontrollierte Bretter und Zone. Trotzdem ließen sich die Eisbären auch von einem zwischenzeitlichen 8 Punkte-Rückstand nicht beeindrucken, sondern suchten geduldig ihre Chance. Vor allem Nemanja Aleksandrov konnte gute Impulse setzen und erzielte in den ersten 20 Minuten 11 Punkte.

    Ludwigsburg macht defensiv enormen Druck und versuchte die Gäste so aus dem Konzept zu bringen. Zwar leisteten sich die Eisbären vor der Pause acht Ballverluste, doch das konnten die Bremerhavener dank ihrer Offensivstärke kompensieren. Aus einem 28:35-Rückstand Mitte des zweiten Viertels machten Aleksandrov, Diggs & Co bis zur 20. Minute einen 42:42-Ausgleich. Und das, obwohl Spielmacher Jordan Hulls aufgrund der hartnäckigen Ludwigsburger Verteidigung bis dahin kaum zum Abschluss kam.

    Auch in der zweiten Halbzeit hatte Hulls gegen Elite-Verteidiger Cliff Hammonds einen schweren Stand, allerdings traf er mit Ablauf des dritten Viertels einen sehenswerten Buzzerbeater zur 60:59-Führung für die Eisbären. Zuvor hatte der starke Karvel Anderson maßgeblichen Anteil daran, dass Bremerhaven nach 24 Minuten die Führung übernahm und diese bis in die spannende Schlussphase hinein behaupten konnte.

    Und es wurde noch besser, denn sechs Minuten vor dem Ende lagen die Eisbären plötzlich mit 8 Zählern in Front (61:69). Der erste Sieg in Ludwigsburg schien zum Greifen nah, doch in der turbulenten Crunchtime überschlugen sich die Ereignisse. Die Schiedsrichter hängten den Gästen in Person von Nemanja Aleksandrov und Coach Sebastian Machowski gleich zwei technische Fouls an und das war am Ende spielentscheidend. Ludwigsburg nutzte die Steilvorlage an der Freiwurflinie eiskalt aus und drehte das Spiel quasi auf der Zielgeraden. Die Eisbären hatten viel Pech, verpassten es aber auch durch eigene Fehler und schlechte Entscheidungen, die schwarze Serie in der Barockstadt endlich zu beenden.

    Punkteverteilung  Eisbären: Hulls 9, Kamp 7, Elliott 3, Diggs 16, Austin 6, Anderson 20, Aleksandrov 15, Wendt 2


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