Eisbären Bremerhaven

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    Unerklärlicher Einbruch nach der Pause

    Die Eisbären Bremerhaven haben in der Beko Basketball Bundesliga ein bittere Auswärtsniederlage bei den WALTER Tigers Tübingen kassiert und stehen am kommenden Dienstag im Heimspiel gegen Braunschweig (18.30 Uhr, Stadthalle Bremerhaven) enorm unter Druck. Trotz eines zeitweiligen 20-Punkte-Vorsprungs in der ersten Hälfte verloren die Seestädter in Tübingen noch mit 84:80 (32:47).

    „Das ist natürlich sehr enttäuschend und hätte uns bei einer so klaren Führung nicht passieren dürfen. Wir haben in der zweiten Hälfte ohne Lorenzo Williams, der ein ganz wichtiger Spieler für uns ist, den Kopf verloren und die Tübinger durch unsere 24 Ballverluste wieder ins Spiel gebracht. Aber es nützt nichts. Wir müssen jetzt den Mund abputzen und weitermachen, denn wir haben am Dienstag ein sehr wichtiges Heimspiel gegen Braunschweig“, sagte Eisbären-Kapitän Sven Schultze nach der unnötigen Pleite im Schwabenland.

    Die Partie in Tübingen stand für die Eisbären schon vor Spielbeginn unter keinem guten Stern, denn Lorenzo Williams – Dreh und Angelpunkt bei den Bremerhavenern – musste mit Rückenproblemen kurzfristig passen. Für den verletzten Spielmacher rückte Myles Hesson in die Starting Five, doch Williams fehlte den Eisbären vor allem nach der Pause an allen Ecken und Enden.

    Dabei haben die dezimierten Eisbären äußerst viel versprechend begonnen und die verunsicherten Tübinger in den ersten 20 Minuten klar dominiert. Schon im Auftaktviertel (26:12) führten die Gäste mit bis zu 16 Punkten, verpassten es aber, den Sack frühzeitig zuzumachen. Zwar wuchs der Vorsprung im zweiten Spielabschnitt bis auf 38:18 an, doch mit ein wenig mehr Konsequenz im Abschluss wäre das Spiel bereits zur Halbzeit entschieden gewesen.

    So aber kam es, wie es kommen musste. Tübingen agierte mit Beginn der zweiten Halbzeit deutlich aggressiver und zwang die Eisbären zu teilweise haarsträubenden Ballverlusten und Abspielfehlern. Schultze & Co verloren komplett den Faden und schafften es nicht (mehr), den Tübinger Offensiv-Express um Neuzugang Jimmy McKinney (22 Punkte) zu stoppen. Die Gastgeber spielten alles andere als überragend, agierten aber von Minute zu Minute selbstbewusster. Ganz anders die Eisbären, bei denen offensiv nichts mehr zusammen lief.

    Vor Beginn des Schlussviertels war der Bremerhavener Vorsprung auf 6 Zähler geschmolzen (63:57), in der 31. Minute übernahmen die Tigers dank Augustine Rubit dann erstmals die Führung – und gaben dieses nicht mehr her. Den Eisbären fehlte in der Schlussphase nicht nur das nötige Glück, sondern auch die Nervenstärke und Kaltschnäuzigkeit, um den Spieß noch einmal herumzudrehen. Von ihren insgesamt 18 Freiwürfen versenkten die strauchelnden Gäste gerade einmal 56 Prozent. Die Tübinger hingegen zeigten kaum Nerven, trafen von ihren insgesamt 29 Freiwürfen satte 24 Versuche.

    Punkteverteilung  Eisbären: Schultze 4, Schneiders 10, Ehambe 13, Hesson 19, McGee 17, Searcy 9, El Domiaty 3, O’Brien 5

    Beste Werfer Tübingen: McKinney 22, Mihailovic 18, Kashirov 16, Ratkovica 10


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