Eisbären Bremerhaven

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    Unnötige Pleite gegen Ludwigsburg – „Haben das Spiel verschenkt“

    Die Eisbären Bremerhaven haben in der Beko Basketball Bundesliga eine bittere Heimniederlage kassiert. Trotz einer über weite Strecken engagierten Leistung verloren die Seestädter gegen die MHP Riesen Ludwigsburg mit 76:82 (42:32). Vor allem unter dem eigenen Korb offenbarten die Eisbären ungewohnte Schwächen und gestatteten den Gästen spielentscheidende 18 Offensivrebounds. Erfolgreichster Bremerhavener Werfer war Darius Adams mit 21 Punkten.

    Mit einer aggressiven Verteidigung und ordentlich Zug zum Korn kauften die Eisbären den körperlich robusten Riesen in der ersten Halbzeit erfolgreich den Schneid ab. Zwei Dreier in Folge von Adas Juskevicius verschafften den Bremerhaven im ersten Viertel ein komfortable 24:12-Führung. Die bissigen Gastgeber hatten in fast allen Statistik-Kategorien die Nase, einzig die Freiwürfe wollten nicht so richtig in den Ludwigsburger Korb.

    Auch im zweiten Viertel hatten die Oldham-Schützlinge alles im Griff. Die Spieler zeigten vorbildlichen Einsatz und erkämpften sich bis zur 16. Minute einen 15-Punkte-Vorsprung (36:21). Ludwigsburg fand bis dato überhaupt kein Rezept gegen das variable Spiel der Eisbären. Das sollte sich jedoch ändern. Die Riesen erhöhten den Druck und verkürzten mit einem 7:0-Lauf auf 36:28. In dieser schwierigen Phase sprang Eisbären-Topscorer mit zwei wichtigen Ballgewinnen in die Bresche, so dass die Hausherren mit einer 42:32-Führung in die Pause gingen.

    Nach der Halbzeit waren zunächst die Ludwigsburger am Drücker, die die Schlagzahl jetzt deutlich erhöhten. Angeführt von Ex-NBA-Profi Coby Karl zogen die Riesen das Momentum immer mehr auf ihre Seite. Der Vorsprung der Eisbären schmolz dahin, um dann dank Darius Adams urplötzlich wieder zu wachsen. Adams besorgte quasi im Alleingang eine erneute 10-Punkte-Führung (58:48). Aber auch die hatte nur kurz Bestand, weil Ludwigsburg unmittelbar vor dem Ende des dritten Viertels ein erneuter 7:0-Lauf zum 61:57 gelang.

    Trotz der erfolgreichen Ludwigsburger Aufholjagd, die im Schlussviertel weiter ging, hatten die Eisbären weiter alle Chancen auf den Sieg. Allerdings häuften sich nun die Fehler und bei den Rebounds agierten die Eisbären zunehmend nachlässig. So auch wenige Sekunden vor Schluss, als Bremerhaven beim Stand von 76:77 unfassbare drei Ludwigsburger Offensiv-Rebounds in Folge beim Freiwurf zuließ. Diese Nachlässigkeiten beim Ausblocken wurden von Riesen knallhart bestraft. Am Ende freuten sich die Gäste über einen glücklichen, aber auch verdienten 82:76-Sieg.

    Trainerstimmen:

    Calvin Oldham (Eisbären Bremerhaven): „Wir haben das Spiel in meinen Augen verschenkt. Ich hatte lange Zeit ein gutes Gefühl, denn wir hatten eigentlich alles unter Kontrolle. Unter dem Strich haben wir zu viele schlechte Entscheidungen getroffen und vor allem zu viele Rebounds  abgegeben. Wenn man so viele zweite Chancen zulässt wie wir, kann man eigentlich kein Spiel gewinnen. Hinzu kommt, dass wir viele Ballverluste vollkommen ohne Druck fabriziert haben. Das hat uns neben den Ludwigsburger Rebounds sehr wehgetan.“

    John Patrick (MHP Riesen Ludwigsburg): „Das war ein sehr hartes und ausgeglichenes Spiel, wenn man auf die Statistik schaut. Wir hatten weniger Ballverluste als Bremerhaven und haben sehr viele Offensivrebounds geholt. Diese zweiten Chancen haben uns heute sehr geholfen. Die Eisbären sind gut gestartet und haben lange Zeit mit über 10 Punkten geführt. Vor allem Darius Adams und Philip Zwiener haben uns viele Probleme bereitet. Ich bin sehr stolz auf mein Team, das sich mit viel Herz und Energie zurück gekämpft hat.“

    Punkteverteilung  Eisbären: Zwiener 15, Schneiders 4, Allen 6, Juskevicius 10, Adams 21, Searcy 8, Smith 7, Kone 3, Harper 2

    Beste Werfer Ludwigsburg: Huff 17, Karl 16, Stockton 13, Grant, McGhee je 10

     


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