Eisbären Bremerhaven

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    Verflixtes 2. Viertel: Aufholjagd in Bayreuth wird am Ende nicht belohnt

    Die Eisbären Bremerhaven geraten im Abstiegskampf der easyCredit Basketball Bundesliga in immer größere Bedrängnis. Nach der Heimpleite gegen Frankfurt kassierten die Seestädter am Sonntag bei medi bayreuth eine 74:84-Niederlage. Offensiv wie defensiv wirkten die Eisbären, bei denen die starken Jordan Hulls und Geoffrey Groselle die Hauptlast tragen mussten, in der ersten Halbzeit gehemmt und ließen viele Chancen ungenutzt. Die nächste Möglichkeit auf den so dringend benötigten achten Saisonsieg bietet sich am Freitag in eigener Halle gegen ratiopharm ulm (19 Uhr, Stadthalle Bremerhaven). Karten sind unter www.tickets.dieeisbaeren.de erhältlich.

    „Darf so nicht passieren“

    „Wir haben alles gegeben und sind nach der Pause noch einmal zurückgekommen ins Spiel. Wie schon gegen Frankfurt konnten wir ein schwaches zweites Viertel, in dem wir entscheidend zurück gefallen sind, am Ende aber nicht mehr kompensieren. Das darf so einfach nicht passieren. Schon gar nicht zweimal in Folge. Uns bleibt jetzt nichts anderes mehr übrig, als zu gewinnen. Wir brauchen dringend Siege, koste es was es wolle“, sagte Eisbären-Center Groselle (22 Punkte) nach der Partie in der Oberfrankenhalle.

    Medi bayreuth übernahm von der ersten Sekunde das Kommando und baute die Führung in den ersten 20 Minuten konstant aus. Das Center-Duo Andreas Seiferth und Assem Marei spielte mit den Eisbären Katz und Maus. Einzig Jordan Hulls konnte in der Anfangsphase mit seinen Dreiern dagegenhalten. Wie schon so oft in dieser Saison ließen die Eisbären im zweiten Viertel einen vorentscheidenden Lauf des Gegners zu. Neben Marei und Seiferth drehte jetzt auch Gabe York auf und versenkte eiskalt vier Distanzwürfe. Der Bayreuther Vorsprung wuchs zeitweise bis auf 20 Zähler an, zur Halbzeit führte der Favorit mit 46:32.

    Eisbären legen nach der Pause eine Schippe drauf

    Co-Trainer Chris Harris prangerte zur Pause die softe Bremerhavener Spielweise und die kollektiven Fehler an. Ändern tat sich zum Ärger von Harris und Chefcoach Woltmann zunächst aber wenig. Im Gegenteil. Als Nationalspieler Andy Seiferth per Fastbreak kurz nach Beginn der zweiten Hälfte auf 55:36 erhöhte, war das Spiel zu einem ganz frühen Zeitpunkt im Grunde schon entschieden. Zwar gaben sich die nun deutlich kämpferischer auftretenden Eisbären noch lange nicht geschlagen und konnten im Schlussviertel sogar bis auf 5 Zähler verkürzen (75:70). Der 14-Punkte-Rückstand zur Halbzeit erwies sich aber letztlich als zu groß.

     

     


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