Eisbären verlieren gegen Brose Bamberg mit 100:74

Nachdem die Eisbären die Niederlagenserie im letzten Spiel mit einem Sieg gegen Science City Jena beendet haben, wollte das Mai-Team im heutigen Spiel gegen Brose Bamberg den positiven Schwung mitnehmen. Die Eisbären starteten selbstbewusst und hielten zu Beginn gut mit. Doch die Hausherren kamen immer besser ins Spiel und brachten die Eisbären nach einem 7:0-Lauf erstmals auf Abstand. Wieder einmal mehr legten die Eisbären ihre Schwächen in der Defensive offen, die von den Hausherren im ersten Viertel konsequent bestraft wurden (28:16). Eine ungewohnte Schwäche der Eisbären in der Offensive kam zusätzlich hinzu. Besonders bei den Würfen aus der Distanz ließen die Gäste viele Punkte liegen. Bamberg hingegen nutzte die Defensivschwäche der Bremerhavener weiterhin aus und zog den Gästen zur Halbzeit mit 56:34 davon. Auch nach der Halbzeit fand die Mai-Truppe kein Mittel gegen stark spielende Bamberger. Diese konnten weiterhin ungestört in der Offensive agieren und den Vorsprung weiter ausbauen. Am Ende entschieden die Hausherren das heutige Spiel deutlich mit 100:74 zu ihren Gunsten.

„Es ist sehr schwer gegen Brose zu spielen, weil sie so viele Waffen in ihren Reihen haben. Obwohl sie nicht ihr bestes Team aufgeboten haben, sind sie sehr talentiert und tief besetzt. Wir haben in der Verteidigung den Kampf nicht angenommen. Wir hätten Bamberg schon bei 80 Punkten halten müssen, sie haben aber 100 erzielt. Lediglich im letzten Viertel haben wir hier besser agiert, wir müssen aber lernen das im kompletten Spiel zu machen“, so Michael Mai nach dem Spiel und verwies direkt auf die Wichtigkeit beim nächsten Spiel gegen Crailsheim von Anfang an mit deutlich mehr Kampf und Energie in das Spiel zu gehen. Denn dann haben die Eisbären wieder alles in der eigenen Hand und können bei einem Sieg Big Points im Abstiegskampf sammeln.

Im heutigen Spiel gegen Brose Bamberg waren Keith Benson (20), Durrell Summers (11) und Anthony Canty (10) die besten Werfer auf Seiten der Eisbären.