Eisbären verlieren Kellerduell gegen die HAKRO Merlins Crailsheim

Nach der deutlichen Niederlage am vergangenen Montag gegen Brose Bamberg forderte der Cheftrainer der Eisbären, Michael Mai, im heutigen Kellerduell gegen die HAKRO Merlins Crailsheim einen aggressiveren und energiereicheren Auftritt seiner Mannschaft. Die Eisbären setzten seine Anweisungen im ersten Viertel erfolgreich um. Bremerhaven kam gut ins Spiel und führte am Ende des ersten Viertels verdient mit 19:21. Die Seestädter hätten den Vorsprung zum Ende hin sogar vergrößern können, vergaben jedoch die entscheidenden Würfe in der Schlussphase des ersten Viertels. Auch im zweiten Viertel agierten die Gäste energisch und verteidigten intensiv gegen die Crailsheimer, die nur schwer ihren Rhythmus in der Offensive finden konnten. Somit führten die Gäste zur Halbzeit mit 29:36.

Nach der Halbzeit wirkten die Hausherren jedoch wie ausgewechselt. Crailsheim fand jetzt den Rhythmus in der Offensive, im Bremerhavener Spiel schlichen sich hingegen zunehmend Fehler ein. Drei Minuten vor Ende des dritten Viertels drehten die Hausherren das Spiel und gingen mit einer knappen Führung (59:56) in das Schlussviertel. Die intensive Verteidigung der Bremerhavener in der ersten Halbzeit wirkte sich zum Ende hin immer mehr auf die Leistungen der Seestädter aus. Crailsheim übernahm zunehmend das Spiel in der entscheidenden Schlussphase des Kellerduells. In der Crunchtime kam es dann zum Höhepunkt des Abstiegskrimis. Chris Warren verlor in der entscheidenden Schlussphase des Spiels die Nerven und brachte die Merlins durch ein unsportliches Foul auf die Siegerstraße. Die Hausherren entschieden das Spiel am Ende mit 86:80.

„Crailsheim hat in der zweiten Halbzeit mehr gekämpft. Vor allem im dritten Viertel wollten sie es mehr als wir. Nach der Halbzeit haben sie gezeigt, dass sie wissen, was für ein Spiel das ist. Wir haben im dritten Viertel zu wenig gezeigt. Das ein Spiel dieser Bedeutung so entschieden wurde, wie es entschieden wurde, ist schade. Wir müssen nach vorne schauen. Es sind noch neun Spiele und wir müssen weiterkämpfen“, so Michael Mai nach dem Spiel in der Pressekonferenz.

Beste Werfer der Eisbären waren heute: Fabian Bleck (14), Chris Warren (10) und Durrell Summers (10).