EISBÄREN SIND HEIß AUF ERSTES SAISONSPIEL

Nach gut sieben Monaten heißt es heute wieder „Let’s Go Eisbären“ in der Stadthalle Bremerhaven. Für die Eisbären Bremerhaven geht es dann gegen die Rostock Seawolves in ihre zweite Spielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Acht Abgänge, elf neue Spieler – das Team des Basketball-Zweitligisten ist vor dem Start in die neue Saison fast komplett umgekrempelt worden. Die 16 Spieler des Bremerhavener Vereins kommen aus Deutschland (12) und den USA (4). Neben drei Nachwuchsspielern aus der eigenen Jugend sind es Moses Pölking, Joshua Braun und die beiden Youngster Menno Möller und Johannes Heiken, die der Seestadt aus der Vorsaison die Treue halten.

Trotz der neuen Mannschaft hat das Team von Coach Michael Mai ansehnliche Leistungen in der Vorbereitung gezeigt. In fünf der insgesamt acht Vorbereitungsspielen gingen die Eisbären als Sieger vom Feld. Niederlagen gab es gegen Ligakonkurrent Artland Dragons (79:87), den Hamburg Towers aus der BBL (92:97) und dem niederländischen Erstligisten Donar Groningen (65:80). Immer wieder mussten die Eisbären in der Vorbereitung verletzungsbedingt auf Spieler verzichten. Für Center Marcel Keßen, der mindestens acht Wochen ausfällt, sind die Eisbären kurz vor dem Saisonstart noch einmal auf dem Spielermarkt tätig geworden und haben den US-Amerikaner John Bohannon in die Seestadt gelockt.

Ebenso wie die Eisbären startet auch der Gegner aus dem Norden mit einer fast komplett neuen Mannschaft in die Saison. Neben vier Nachwuchsspielern aus der eigenen Jugend ist Michael Jost der einzige Profi, den die Seawolves aus der Vorsaison behalten haben. Seawolves-Trainer Dirk Bauermann hat sich bewusst für einen Neuanfang entschieden. Mit Spielern wie Brad Loesing (Science City Jena) und Chris Carter (Niners Chemnitz) haben die Rostocker bekannte Namen an die Ostsee geholt. Mit Sid Marlon Theis kehrt am Samstag auch ein alter Bekannter aus der Vorsaison zurück in den Eisbärenkäfig.

Der ehemalige Nationaltrainer Bauermann hat es sich zum Ziel gemacht, mit seinem Team den Erstliga-Aufstieg anzupeilen. Sie gelten als eines der Teams mit der größten Chance auf die Meisterschaft in der ProA.

In der vergangenen Saison ging das Aufeinandertreffen beider Vereine 1:1 aus. Jeweils beide Mannschaften konnten sich vor heimischen Publikum durchsetzten.

Mit den von der Behörde genehmigten 896 Zuschauern im Rücken wollen die Eisbären unter Einhaltung ihres Hygienekonzepts auch in dieser Saison wieder einen Sieg gegen die Hansestädter einfahren.

 

Die Eckpunkte des Hygienekonzepts für das Spiel lauten:

-Maximal vier Personen sitzen nebeneinander

-Zwei freie Plätze zwischen allen Besuchergruppen

-Jede zweite Reihe ist gesperrt

-Ein Mund-Nasen-Schutz ist durchgehend zu tragen (auch am Platz), lediglich zum Essen/Trinken abzunehmen

-Kein Ausschank von Alkoholika in der Halle

-Vorab Erfassung aller Kontaktdaten zur potentiellen Nachverfolgung von Infektionsketten

-Zutrittsverbot bei Symptomen

-Kontaktloser Ticketscan

-Personalisierte Tickets

-Gestaffelte Einlasszeiten je Block (ausgewiesen auf dem Ticket)

-Verschiedene Eingänge je Block (ausgewiesen auf dem Ticket)

-Nur Sitzplätze, keine Stehplätze

-Lediglich die Zuschauerblöcke der Stadthalle sind geöffnet (Hallenboden sowie der Bereich um das Feld dürfen nicht von Zuschauern betreten werden)

-Gastronomie wird ausschließlich oberhalb der Blöcke angeboten

-Ticketverkauf vorab und an der Abendkasse

 

Auf alle Fans der Eisbären, die das Team nicht vor Ort unterstützen, freut sich das Livestream-Team der Eisbären. Unter www.sportdeutschland.tv wird die Partie auf der Plattform LIVE und KOSTENFREI ausgestrahlt. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, das Spiel im Liveticker der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu verfolgen. Dort werden alle nennenswerten Spielstatistiken detailgetreu wiedergegeben.