Eisbären empfangen medi bayreuth – Armani Moore gibt sein Debüt

Am Samstag Abend um 20:30 Uhr wollen die Eisbären Bremerhaven gegen die HEROES OF TOMORROW aus Bayreuth einen Heimsieg einfahren, um wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln. „Jedes Spiel hat für uns jetzt Endspielcharakter“, sagte Jan Niklas Wimberg diese Woche bei einem Pressetermin im Hinblick auf die noch ausstehenden neun Partien. Nach der bitteren 86:80 Niederlage in Crailsheim sind die Eisbären nun um so mehr zum Siegen verdammt, glauben aber auch nach wie vor an sich. Michael Mai hat neues Feuer in der Mannschaft entfacht und mit Armani Moore wurde kurz vor Ende der Wechselfrist noch ein Spieler ergänzt, der dem Team bei der Mission Klassenerhalt nochmal einen entscheidenden Impuls geben soll.

Der Gegner aus Bayreuth wird es den Bremerhavenern allerdings nicht leicht machen, nach dem letzten Erfolg in der Stadthalle gegen Science City Jena nun den nächsten Heimsieg einzufahren. Die Oberfranken stehen mit ausgeglichenem Punktekonto auf dem elften Platz und brauchen Siege, um ihr Saisonziel Playoffs erreichen zu können. Dies ist in dem dieses Jahr sehr eng ausfallenden Playoff-Rennen auch noch sehr gut möglich, da sie derzeit genauso viele Pluspunkte wie der Tabellensiebte aus Ulm vorweisen können. Nach der letzten 72:76 Heimpleite gegen die FRAPORT SKYLINERS wird das Team von Raoul Korner umso heißer sein, wieder einen Erfolg feiern zu können.

Momentan verfügt der österreichische Headcoach über einen qualitativ hochwertigen, breiten Kader mit acht Kontingentspielern, von denen der Topscorer sowie beste Rebounder Hassan Martin (13,7 PPG, 6,4 RPG) nach zweieinhalbmonatiger Verletzungspause gegen Frankfurt sein Comeback gegeben hat. Für ihn musste mit Eric Mika (12,9 PPG, 4,9 RPG) derjenige auf die Tribüne weichen, der für Martin als Center-Ersatz im Januar geholt wurde. Weitere Leistungsträger sind De’Mon Brooks (12,8 PPG, 5 RPG) und Kassius Robertson (12,8 PPG, 47,9 3P %), der bei Bayreuths letztem Auswärtsspiel in Jena mit 39 Punkten einen Gala Auftritt hinlegte und seine Mannschaft zum Sieg führte. Auch Gregor Hrovat (10,7 PPG) scort zweistellig, wovon Michael Stockton (9,7 PPG, 46,7 3P %) und Adonis Thomas (9,7 PPG) ebenfalls nicht weit entfernt sind. Seit der Nachverpflichtung von Rückkehrer Kyan Anderson im Februar, der auf durchschnittlich 7,3 Punkte und 4,7 Assists pro Spiel kommt, gibt Korner jedoch ihm den Vorzug auf der Point Guard Position, sodass Stockton auf der Tribüne Platz nehmen muss. Bei den Deutschen sorgen vor allem Big Man Andreas Seiferth (8,6 PPG) sowie Spielmacher Bastian Doreth (5,8 PPG, 57,3 3P %) für Gefahr, aber auch Nik Raivio (3,8 PPG), Lukas Meisner (2,7 PPG) und Steve Wachalski (2 PPG) sollte man nicht offen stehen lassen.

Eisbären Headcoach Michael Mai setzt am Samstag Abend auch wieder auf den Support der Fans und schätzt die Aufgabe folgendermaßen ein: „Bayreuth war in den letzten Jahren ein Playoff-Team. Sie sind gut gecoacht, haben eine ausgeglichene Mannschaft, eine tolle Teamchemie und sie kämpfen auch dieses Jahr noch um einen Playoff-Platz. Es wird also eine große Herausforderung. Aber zu Hause, mit der Unterstützung unserer Fans, wenn das Team mit Herz und Konzentration spielt, können wir mit jedem konkurrieren! Durch die Niederlage in Crailsheim müssen wir Spiele gegen Teams stehlen, die zu den besseren in der Liga gehören.“