EISBÄREN BEZWINGEN RITTER AUS KIRCHHEIM

Beim Halloween-Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga sind die Eisbären Bremerhaven gegen die Kirchheim Knights noch einmal mit einem Schrecke davon gekommen. Nach einem schwachen Start in die Partie gelang der Mannschaft von Eisbären-Coach Michael Mai noch die Wende. Am Ende gingen die Eisbären vor 409 Zuschauern mit 91:75 als Sieger vom Feld. Bester Eisbär war Trey Davis mit 28 Punkten.



Die Eisbären starteten ganz schwach in die Partie. Die Seestädter erzielten die ersten Punkte des Spiels, doch dann lief nicht mehr viel zusammen. Die Gäste aus Baden-Württemberg starteten viel wacher und führten nach nur vier Minuten bereits mit 4:15. Beim Stand von 15:28 legten die Eisbären kurz vor dem Ende des Viertels einen kleinen Endspurt hin und verkürzten den Rückstand auf lediglich acht Punkte.

Die Eisbären machten im zweiten Durchgang da weiter, wo sie aufgehört haben. Ein Dreier von Noah Allen und ein Dunk von Moses Pölking zwangen Knights-Coach Igor Perovic nach nur einer Minute zu seiner ersten Auszeit - und die zeigte Wirkung. Kirchheim ließ sich durch den viertelübergreifenden 10:0-Lauf der Eisbären nicht beeindrucken und hielt weiter dagegen. Den Gastgebern gelang es nicht, den Knights gefährlich zu werden, sie blieben aber in Reichweite. So lagen die Eisbären zum Ende der Halbzeit nur mit 40:45 hinten.

Deutlich konzentrierter kamen die Eisbären aus der Kabine. Wichtige Impulse kamen von Kapitän Max Ugrai (erzielte alle seine sieben Punkte im 3. Viertel) und Trey Davis (14 Punkte). Der Spielmacher war es auch, der per Dreier zum Ausgleich traf (57:57, 26. Minute). Kurz darauf traf Noah Allen dann ebenfalls per Dreier zur ersten Führung seit den Anfangsminuten der Partie. Für ein Highlight sorgte Spielmacher Trey Davis eine Minute vor dem Ende des Viertels: Mit einem Dreier vom „Parkplatz“ bauten die Eisbären ihren Vorsprung auf zehn Punkte aus. Mit 71:62 gingen die Eisbären ins 4. Viertel.

Trey Davis war es auch, der das Schlussviertel eröffnete. Bei den Gästen aus Baden-Württemberg lief nicht mehr viel zusammen und die Eisbären konnten ihren Vorsprung immer weiter ausbauen. Zwischenzeitlich führten die Hausherren mit 19 Punkten. Auch die beiden Youngsters Johannes Heiken und Denis Zenelaj kamen zu einem Kurzeinsatz. Am Ende ließen sich die Eisbären ihre Führung nicht mehr nehmen und siegten mit 91:75.

„Wir wussten, dass Kirchheim ein starker Gegner ist. Das haben sie schon beim Spiel gegen Jena gezeigt. Im ersten Viertel haben sie einen richtig guten Job gemacht und wir wussten, dass wir eine Schippe drauflegen müssen. Gerade von der Bank kam bei uns heute viel Energie und man hat gesehen, dass Kirchheim auch verletzungsbedingt die nötige Tiefe fehlte, um konstant 40 Minuten auf einem Level zu spielen“, zog Michael Mai kurz nach dem Spiel sein Fazit.

Viertelstände (Bremerhaven-Kirchheim): 20:28, 20:17, 31:17, 20:13

Punkteverteilung: 

Braun (3), Pölking (10), Kindzeka (11), Heiken (0), Bohannon (7), Ugrai (7), Friederici (5), Allen (15), Heckel (5), Davis (28), Zenelaj (0)