EISBÄREN MIT SIEG ZUM AUFTAKT DES DOPPELSPIELTAGS - NÄCHSTER GEGNER HEIßT NÜRNBERG

Die Eisbären Bremerhaven haben sich in einer zähen Partie mit 70:86 (32:37) gegen die wiha Panthers Schwenningen durchgesetzt. Damit bleiben die Bremerhavener weiter ungeschlagen. Bereits am Sonntag geht es für die Mannschaft gegen die Nürnberg Falcons.



Nachdem gerade in den Anfangsminuten der Partie in der Offense bei den Eisbären nicht viel zusammenlief, kamen die Seestädter ab Mitte des ersten Viertels so richtig in Fahrt. Beim Stand von 9:9 (6. Minute) startete Trey Davis mit einem Korbleger einen 12:0-Lauf und die Eisbären gingen erstmals zweistellig in Führung. Diese gaben sie auch bis zum Ende des Viertels nicht mehr her. Mit einer deutlichen Führung (13:27) gingen die Eisbären ins 2. Viertel.

Zu Beginn des zweiten Viertels stockte die Offense der Eisbären erneut, was nicht zuletzt an einer guten Defense der Panthers lag. Offensiv lief es bei den Gastgebern nun auch besser. Dank eines 13:0-Laufs schmolz der Vorsprung der Eisbären auf nur einen Punkt und die Panthers zwangen Eisbären-Coach Michael Mai dazu, eine Auszeit zu nehmen. Und die zeigte Wirkung. Mit einem Dunk beendete John Bohannon die lange Durststrecke und erzielte nach gut fünf Minuten die ersten Punkte auf Seiten der Gäste. Danach lief es etwas besser und die Eisbären konnten ihren Vorsprung zum Ende des Viertels wieder auf fünf Punkte ausbauen. Besonders die zwölf Turnover schmerzten.

Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Eisbären die Panthers auf Abstand. Die Schützlinge von Michael Mai konnten sich aber nie entscheidend absetzen und hielten die Gastgeber durch viele Unaufmerksamkeiten im Spiel. Aber Schwenningen gelang es nicht, diese auszunutzen und in Führung zu gehen - blieb aber in Schlagdistanz. So gingen die Eisbären mit einem acht-Punkte-Vorsprung in das Schlussviertel.

Das Team von Coach Alen Velcic ließ sich auch im Schlussabschnitt nicht abschütteln. Besonders René Kinzeka ebnete den Weg zum Sieg. Sechs seiner insgesamt 13 Punkte erzielte der 25-Jährige im Schlussviertel. Am Ende behielten die Eisbären den kühleren Kopf und setzten sich dann doch sehr deutlich mit 70.86 gegen die Panthers durch.

Bereits am Sonntag treffen die Eisbären im fünften Spiel der Saison 2020/2021 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf die Nürnberg Falcons.

Der relativ junge Kader der Mittelfranken (23,2 Jahre im Schnitt) konnte sich am Freitag mit 93:82 gegen Phönix Hagen durchsetzen. Mit seinen 28-Jahren gehört Martin Bogdanov zu den erfahreneren Spielern. Mit 13 Punkten und 6 Assists wusste er auch gegen Hagen zu überzeugen.

Das Team von Coach Ralph Junge ist bis auf den US-Amerikaner Jackson Kent und den Ungar Marcell Pongo durchweg mit deutschen Kräften besetzt. Hier sind vor allem Kapitän Sebastian Schröder, Flügelspieler Philip Dauber und die beiden Big Men Jonathan Maier und Moritz Sanders zu nennen.

Viertelstände (Schwenningen-Eisbären): 13:27, 19:10, 20:23, 18:26

Punkteverteilung

Bremerhaven: Braun (3), Pölking (4), Kindzeka (13), Heiken (0), Bohannon (12), Ugrai (12), Friederici (6), Allen (15), Heckel (4), Davis (17).