EISBÄREN SCHLAGEN AUCH NÜRNBERG FALCONS

Mit einem hart erkämpften 92:86-Auswärtssieg bei den Nürnberg Falcons legten die Eisbären Bremerhaven am Sonntag nach dem Sieg am Freitagabend in Schwenningen nach. Die Bremerhavener bezwangen im zweiten Teil des Doppelspiel-Wochenendes der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit den Nürnbergern einen unbequemen und schwer zu bespielenden Kontrahenten, der das Spiel in Schlussphase noch einmal spannend gemacht hat. Mit jeweils 16 Punkten verließen Noah Allen und Trey Davis als punktbeste Bremerhavener das Parkett.



Offensiver Start

Im Gegensatz zu den Anfangsminuten beim Sieg gegen Schwenningen am vergangenen Freitag (70:86) starteten die Eisbären gegen Nürnberg deutlich offensiver. Bereits nach fünf Minuten führten die Eisbären durch zwei Punkte von der Freiwurflinie von Noah Allen zweistellig (8:19). Dank einer starken Quote aus dem 2-Punkte-Bereich (80 Prozent) und von der 3-Punkte-Linie (55 Prozent) konnten sich die Bremerhavener mit einer 19:31-Führung in die erste Viertelpause verabschieden.

Es geht stark weiter

Für ein Highlight zum Start des zweiten Viertels sorgte Leon Friederici mit einem Alley Oop nach einem Assist von John Bohannon. Auch nach der Viertelpause machten die Eisbären offensiv da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört haben. Ein 5:0-Lauf der Gastgeber zwang Eisbären-Coach Michael Mai zu seiner ersten Auszeit (27:37, 14. Minute). Zwar lief es nach der Auszeit besser, doch die Nürnberger zeigten Kampfgeist und blieben in Schlagdistanz. Dank eines erfolgreichen 2-Punkte-Wurf von Trey Davis gingen die Eisbären mit einem 11-Punkte Vorsprung in die Halbzeit (39:50).

Gastgeber legen Schippe drauf

Nach der Pause legten die Gastgeber in der Defense eine Schippe drauf und verhinderten vier Angriffe der Eisbären in Folge. Offensiv stockte es jedoch bei den Nürnbergern. Erst nach drei Minuten erzielte Marcell Pongo die ersten Punkte für die Nürnberger. Bei den Eisbären hingegen lief es immer besser und durch einen Dreier vom „Parkplatz“ von Leon Friederici konnten die Seestädter erstmals ihren Vorsprung auf 20 Punkte ausbauen (50:70, 28. Minute).

Kühlen Kopf behalten

Dass im Basketball alles möglich ist, zeigten die Nürnberger im Schlussabschnitt: Aus einem 17-Punkte-Rückstand nach dem 3. Viertel verkürzten die Gastgeber innerhalb von zwei Minuten auf 68:75. Die Eisbären behielten jedoch einen kühlen Kopf in der Crunchtime und setzen sich am Ende mit 86:92 durch.

Spiel gegen Quakenbrück

Am Freitag trifft die Mannschaft von Michael Mai auf die Artland Dragons. Dann kommt es zu einem Wiedersehen mit Ex-Eisbär Adrian Breitlauch. Aufgrund der Corona-Pandemie findet das Spiel ohne Zuschauer statt. Trotzdem können Fans im Eisbärenkäfig dabei sein - wenn auch nicht persönlich, sondern als Pappaufsteller.

Als Papp-Fan dabei

Im Ticketshop können ab sofort für zehn Euro Tickets erworben werden, um mit dem eigenen Foto auf dem Pappaufsteller in den Blöcken B und C ganz vorne im TV-Bild zu sitzen. Es werden die vorderen Reihen der Fanblöcke B und C zuerst besetzt. Wenn Euer Pappaufsteller beim Spiel gegen die Artland Dragons dabei sein soll, muss das Bild bis spätestens zum 10. November 2020 um 23.59 Uhr hochgeladen sein.

Viertelstände (Nürnberg-Eisbären): 19:31, 20:19, 17:23, 30:19

Punkteverteilung

Braun (8), Pölking (1), Kindzeka (9), Heiken (0), Bohannon (9), Ugrai (12), Friederici (13), Allen (16), Heckel (8), Davis (16)