Die Eisbären verlieren in Würzburg mit 80:71

Mit den Siegen aus den letzten zwei Heimspielen wollten die Eisbären nun auch in der Ferne punkten. Dass die Würzburger heute kein leichter Gegner sein würden, wussten die Eisbären schon im Vorfeld. Denn mit dem ehemaligen Eisbär, Jordan Hulls, haben die Hausherren einen brandgefährlichen Spieler in den Reihen, den noch viele Bremerhavener Fans gut in Erinnerung haben. Um dennoch in dem heutigen Spiel bestehen zu können, wollten die Eisbären an ihrer stark verbesserten Verteidigung aus den letzten Spielen anknüpfen. Beide Mannschaften brauchten einen Sieg – Würzburg für die Sicherung des aktuellen Playoff-Platzes und die Bremerhavener für den Klassenerhalt.

Die Eisbären kamen gut ins Spiel und gingen durch Elston Turner in Führung. Es entwickelte sich ein schnelles Spiel, was auch viele Ungenauigkeiten für beide Mannschaften zur Folge hatte. Die Seestädter konnten mit einer guten Trefferquote im ersten Viertel überzeugen. Jedoch ließen die Gäste den Würzburgern in der Defense zu viele Freiheiten, die im Gegenzug bestraft wurden. Im ersten Viertel war es eine ausgeglichene Partie, die mit 20:20 endete. Fehlende Abstimmungen der Bremerhavener in ihrer Defensive machten es den Gastgebern leicht zu punkten. Doch auch im zweiten Viertel war die Trefferquote der Eisbären hoch. Es blieb in der ersten Halbzeit ausgeglichen, doch der 13:2-Lauf der Würzburger führte zum Ende der Halbzeit zu dem Spielstand von 37:31.  

Auch in der zweiten Halbzeit konnte sich keine Mannschaft absetzen. Die Mai-Truppe präsentierte sich kämpferisch und wollte die Punkte aus dem heutigen Spiel mit nach Bremerhaven nehmen. Die Eisbären gingen mit einem knappen Rückstand in das Schlussviertel (60:59). So blieb es auch in der Crunchtime spannend. Vier Minuten vor Ende des Spiels führten die Hausherren lediglich mit zwei Punkten. Doch die Eisbären trafen die wichtigen Würfe nicht und kassierten somit eine 80:71 Niederlage.

„Würzburgs Mannschaft hat heute einen guten Job gemacht. Ein wichtiger Schlüssel war, wie sie im vierten Viertel gespielt haben, da waren sie konstanter als meine Spieler. Wir haben nicht mehr gut zusammengespielt, den Ball nicht gut bewegt, zu viel Eins-gegen-eins gespielt und versucht, es zu erzwingen. Deshalb konnten wir im vierten Viertel nur 12 Punkte erzielen. Würzburg hat seine offenen Werfer gefunden und wichtige Würfe getroffen. 62 Prozent Dreierquote ist stark und auf ihre gute Ballbewegung zurückzuführen. Das war der große Unterschied, vor allem im vierten Viertel“, so Eisbären Trainer Michael Mai.

Beste Werfer der Eisbären waren heute: Elston Turner (17), Chris Warren (14) und Armani Moore (14).