EISBÄREN BREMERHAVEN VERLIEREN HEIMSPIEL GEGEN DIE RÖMERSTROM GLADIATORS TRIER

Nach drei starken ersten Vierteln, verlieren die Eisbären im letzten Spielabschnitt ihren Rhythmus und somit ein lange enges und spannendes Spiel  mit 92:105 gegen Trier.

Im ersten Heimspiel in neuer Halle starteten die Eisbären die Partie mit der Starting-Five bestehend aus Trey Davis, Armani Moore, Leon Friederici, John Bohannon und Maximilian Ugrai. Nach einer Gedenkminute für den letzte Woche verstorbenen Bruder von Eisbären Top-Scorer Trey Davis starteten die Bremerhavener voll fokussiert in das erste Heimspiel im frisch renovierten Eisbären-Trainingscenter. Man merkte den Mannen von Headcoach Michael Mai an, dass sie sich für das Spiel gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier einiges vorgenommen hatten.

Aufgrund der verletzungsbedingten Ausfälle von Réné Kindzeka sowie Marvin Heckel rutschte Youngster Menno Möller in die Rotation. Dieser fügte sich mit einem frechen Dreier direkt gut ein und konnte so seine ersten Punkte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA erzielen. Die Eisbären suchten im weiteren Verlauf des ersten Viertels immer wieder konsequent den Weg ans Brett und wurden mit vielen einfachen Korblegern und Freiwürfen belohnt (1. Viertel 24:23).

Den zweiten Spielabschnitt eröffneten die Eisbären mit einem schön herausgespielten Korbleger durch John Bohannon, verloren danach jedoch offensiv ein wenig die Kontrolle über das Spiel. Dafür konnten sie, wie schon beim Gastspiel in Rostock defensiv weiterhin gut dagegenhalten. Es entwickelte sich eine muntere Partie, in der sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Besonders hervorzuheben war das in der ersten Halbzeit hervorragende Zusammenspiel der Eisbären- verteilten sie ganze 12 Vorlagen und konnten so die Punkteverteilung auf mehrere Schultern verteilen (46:44).

Die zweite Halbzeit begannen die Eisbären mit derselben Aufstellung wie zu Beginn des Spiels und wanderten in Person von Armani Moore direkt an die Freiwurflinie. Die Partie blieb weiterhin eng und wirkte im weiteren Verlauf des dritten Viertels aufgrund vieler Fehler auf beiden Seiten teilweise etwas zerfahren.

Trotzdem konnten sich die Eisbären dank der starken Trefferquote in unmittelbarer Korbnähe ein wenig absetzen. Gänzlich abschütteln ließen sich die Gäste aus Trier jedoch nicht und konnten aufgrund ihrer starken Trefferquote von jenseits der Drei-Punkt-Linie in Schlagdistanz bleiben.

In der Endphase des dritten Viertels fielen die Würfe für die Eisbären nicht mehr wie zuvor. Dafür war es dann erneut Eigengewächs Möller, der von der Bank frische Impulse brachte und Pölking mit einer sehenswerten Vorlage in Szene setzen konnte (71:70).

Den besseren Start in das letzte Viertel erwischten die Gäste aus Trier. Die Bremerhavener verloren offensiv völlig den Faden und ließen die Gladiators dadurch Punkt um Punkt davonziehen. Defensiv ließen die Eisbären den Gladiators in dieser wichtigen Phase zu viel Platz und verloren letztendlich aufgrund eines schwachen letzten Viertels mit 92:105.

Ähnlich sah es auch Headcoach Mai: „Das Spiel ist uns in den letzten fünf Minuten aus den Händen geglitten. Wir wussten, dass es ein harter Kampf über 40 Minuten werden würde. Leider haben wir unseren Fokus verloren und Trier somit das Momentum zu einem sehr kritischen Zeitpunkt überlassen. Wir müssen und werden als Team daran wachsen.“

Chance auf Wiedergutmachung haben die Eisbären direkt am kommenden Sonntag 15 Uhr, wenn die Falcons aus Nürnberg zum Gast sein werden.

 

Eisbären Bremerhaven: Davis (23), Ugrai (17), Friederici (13), Bohannon (11, 17Reb), Moore (10), Yebo (9), Möller (5), Pölking (2), Braun (2), Kruhl, Heiken