Aller guten Dinge sind drei: Eisbären wollen im dritten Versuch gegen Telekom Baskets Bonn gewinnen

Morgen um 20:30 Uhr kommen die Telekom Baskets aus Bonn schon zum zweiten Mal in dieser Saison in die Stadthalle Bremerhaven, insgesamt stehen sich die beiden Kontrahenten nun zum dritten Mal in dieser Spielzeit gegenüber. Den ersten Gastauftritt in Bremerhaven hatten die Nordrhein-Westfalen im Oktober als sie die Eisbären im Pokalachtelfinale mit 20 Punkten besiegen konnten. Auch das nächste Aufeinandertreffen lief alles andere als nach Plan, denn die Bonner fegten die Eisbären regelrecht mit 108:75 aus dem heimischen Telekom Dome. Es war das letzte Spiel mit Dan Panaggio als Bremerhavener Cheftrainer. Nun will Michael Mai als neuer Eisbären Headcoach zeigen, dass es besser geht und sein Team ist auf Wiedergutmachung aus.

Bonn ist als Tabellensechster auf Playoff-Kurs. Dabei scheint der Trainerwechsel von Predrag Krunic zu Chris O’Shea der Mannschaft gut getan zu haben, denn es konnten unter ihm acht von elf Spielen in der easyCredit BBL gewonnen werden. Anführer im Team ist nach wie vor Point Guard Josh Mayo (14,9 PPG, 52,9 3P %) und auch Center-Koloss Charles Jackson (12 PPG, 6,3 RPG) ist nach langwieriger Verletzung zurück. Dass die Telekom Baskets aber auch ohne ihren Topscorer Mayo in der Lage sind Spiele zu gewinnen, haben sie letztes Wochenende gegen Brose Bamberg mit einem 92:81 Erfolg eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Neben Jackson mit 21 Punkten haben hier vor allem Olivier Hanlan mit 22 Punkten und Stefan Bircevic mit 18 Punkten maßgeblich zum Sieg beigetragen. Insgesamt wird es aus Eisbärensicht also nicht ausreichen, sich auf einzelne Leistungsträger zu konzentrieren, zumal die Bonner nicht nur über starke Kontingentspieler verfügen, sondern mit Martin Breunig (11,3 PPG), Yorman Polas Bartolo (9,4 PPG) und Anthony DiLeo (8,8 PPG) auch hervorragende Deutsche in ihren Reihen haben.

Nichtsdestotrotz wollen die Eisbären nach den Erfolgen gegen Jena und Bayreuth den dritten Heimsieg in Folge einfahren. Adrian Breitlauch hat Anfang der Woche im Sportblitz-Interview deutlich gemacht, dass unter Headcoach Michael Mai eine neue Aufbruchstimmung im Team entstanden ist. „Die Spieler reißen sich für ihn den Hintern auf“, sagte der Lokalmatador. Die Eisbären gehen also auch nach der jüngsten 80:71 Niederlage in Würzburg als Einheit mit starkem Zusammenhalt in die letzten sieben Spiele und somit zunächst in die morgige Partie, die Michael Mai folgendermaßen einschätzt: „Bonn ist gerade eines der heißesten Teams in der Liga. Sie haben am letzten Spieltag mit Bamberg eine Mannschaft geschlagen, die ebenfalls zu den heißesten in der BBL gehört. Sie haben eine ausgeglichene, extrem gefährliche Offensive, weshalb unsere Defense das gesamte Spiel über extrem stark sein muss. Wir haben noch aus der letzten Begegnung etwas gut zu machen und werden rauskommen und kämpfen!“