EISBÄREN BREMERHAVEN DÜRFEN ZUM TEIL AUS DER QUARANTÄNE

Erfreuliche Nachrichten aus dem Eisbären-Trainingscenter: Ein Großteil der Spieler und Trainer der Eisbären Bremerhaven darf ab sofort aus der Quarantäne wieder zurück in den Trainingsbetrieb.

Hintergrund der amtlich angeordneten Quarantäne war, dass bei einer PCR-Testreihe am vergangenen Freitag ein positives Ergebnis bei einem Eisbären-Spieler festgestellt wurde. Bereits davor hatten sich die Eisbären vorsorglich selber in Quarantäne begeben und das Training ausgesetzt, nachdem eine PCR-Testung aus dem Eisbären-Umfeld am Mittwoch positiv ausgefallen war. Diese Quarantäne blieb bis zum heutigen Aufatmen aufrechterhalten. Nachdem nun alle Personen der Kontaktstufe eins ein drittes Mal negativ getestet wurden und durch die Kontaktrückverfolgung eine Ansteckung ausgeschlossen werden konnte, darf die Mai-Truppe nun wieder den Trainingsbetrieb aufnehmen, um sich für das Heimspiel am 24. Februar in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen Science City Jena vorzubereiten. Ein Wehmutstropfen bleibt jedoch: alle positiv getesteten Personen aus Umfeld wie Eisbären-Team bleiben die vollen 14 Tage in häuslicher Quarantäne und werden somit beim Spiel gegen Jena nicht mit von der Partie sein können.

„Allen positiv getesteten Personen geht es gut und sie haben weder Beschwerden noch Symptome. Wir wünschen beiden, dass sie beschwerdefrei bleiben und bald wieder gesund bei uns sein können.“, so Eisbären-Geschäftsführer Nils Ruttmann.

In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt wurde die Kontaktverfolgung gründlich aufgearbeitet und ein Paket von Zusatzmaßnahmen entwickelt, um größtmögliche Sicherheit zu haben: So werden bis zum Jena-Spiel täglich Schnelltests durchgeführt und 48h vor der Partie erneut alle Beteiligten PCR-getestet. Wenn hier alle Tests negativ ausfallen, steht einer Partie am 24. Februar gegen Science City Jena nichts im Wege – wenn auch leider nicht mit vollständigem Kader.


Reaktion auf die Pandemie-Auswirkungen der BARMER 2. Basketball Bundesliga:

Da das Coronavirus den Basketball weiter fest im Griff hat, diskutierte die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA in den letzten Wochen intensiv mit ihren Vereinen über die Auswirkungen der Pandemie auf die aktuelle Saison. Für die ProB wurden in den letzten Tagen bereits einige konkrete Anpassungen des weiteren Spielbetriebs vorgenommen und eine Veränderung des Playoff-Modus beschlossen. Für die ProA wurden ebenfalls Anpassungen diskutiert, jedoch bislang noch nicht beschlossen. Aufbauend auf die Gespräche mit den ProA- und ProB-Vereinen, sowie die massiven pandemiebedingten Ausfallzeiten einzelner Vereine während der bisherigen Saison, wurde durch die Gesellschafterversammlung der Liga zudem das diesjährige Aussetzen des sportlichen Abstiegs beschlossen.

Anstelle der bisherigen „Best-of-three“-Serie werden die Aufsteiger in die ProA in der Saison 2020/2021 in einem Gruppen-Playoff-Modus ausgespielt. Im neuen Modus spielen die jeweils acht bestplatzierten Teams, der ProB Nord und ProB Süd in vier 4er-Gruppen, einmalig jeder gegen jeden. Der Tabellenerste und –zweite jeder Gruppe zieht in eine zweite Gruppenphase ein, wo in zwei 4er-Gruppen wieder einmalig jeder gegen jeden antritt. Anschließend spielen der Tabellenerste und –zweite der jeweiligen Gruppe in einem Hin- und Rückspiel die beiden Aufsteiger in die ProA aus. Im Finale spielen abschließend die beiden ermittelten Aufsteiger aus der Gruppenphase, den Meister der ProB in einem Hin- und Rückspiel aus. Um die coronabedingten ausgefallenen Spiele bestmöglich nachzuholen wird die Hauptrunde zudem um eine Woche verlängert und endet nun am 21.03.2021.

Liga-Geschäftsführer Christian Krings: „Da die Hauptrunde der ProB bereits in 4 Wochen endet, galt es für uns zu prüfen, wie die Hauptrunde mit den noch nachzuholenden Spielen und den anschließenden Playoffs bestmöglich und mit dem geringsten Risiko für alle Beteiligten gespielt werden können. Als Liga ist es uns wichtig, alle bisher ausgefallenen Spiele nachzuholen, um am Ende der Hauptrunde eine aussagekräftige Tabelle zu haben. In der ProA wurden bereits ähnliche Anpassungen diskutiert, da jedoch die ProA-Hauptrunde noch deutlich länger läuft und somit hier noch kein besonderer Handlungsdruck besteht, haben sich die ProA-Vereine noch nicht auf konkrete Beschlüsse geeignet.“

Zudem wurde in der ProA und ProB der sportliche Abstieg für die laufende Saison ausgesetzt. „Leider wurden sowohl in der ProA, wie auch in der ProB einzelne Vereine außergewöhnlich stark durch Coronaerkrankungen und lange bzw. mehrfache Quarantänen massiv im Spielbetrieb behindert. Aufgrund dieser extremen Ungleichheit zwischen den Vereinen diese Saison wurde der sportliche Abstieg ausgesetzt“, erklärt Christian Krings.