NÄCHSTES EISBÄREN-HEIMSPIEL GEGEN DIE PANTHERS AUS SCHWENNINGEN

Am morgigen Samstag kommt es in der 2. Basketball Bundesliga ProA zum Rückspiel gegen die Wiha Panthers aus Schwenningen, die als Tabellenfünfter an die Nordsee reisen.

Das Hinspiel konnten die Bremerhavener mit 86:70 für sich entscheiden. Seitdem hat sich die Ausgangslage für beide Teams jedoch grundsätzlich geändert: Die Eisbären sind nach ihrem starken Start in die Saison zuletzt ein wenig auf der Suche nach Stabilität und wollen eine Siegesserie starten und somit die Teilnahme an den Playoffs frühzeitig klar machen. Die Gäste hingegen haben nach einem schwächeren Saisonstart mittlerweile in die Spur gefunden und aus den letzten fünf Spielen vier Siege holen können.

Auf Seiten der Eisbären hofft man auf eine schnelle Rückkehr von Kapitän Max Ugrai und fiebert dem ersten Auftritt von Neuzugang William Daniels entgegen. Ob beide schon gegen Schwenningen einsatzbereit sein werden, wird mit dem Medical Staff der Eisbären sowie dem Gesundheitsamt noch entschieden. Nach Entlassung aus der häuslichen Quarantäne wird das Augenmerk zudem darauf liegen, die Verletzungsrisiken nach der Pause zu minimieren.

Außerdem haben die Eisbären zum Ende der Wechselfrist eine weitere Verstärkung für ihren Kader verpflichtet: Leon Hoppe ist 21 Jahre alt und wechselt per Leihe bis zum Ende der Saison von den NINERS Chemnitz an die Nordsee. Der 1,95 Meter große Guard wird die Breite des Bremerhavener Kaders ergänzen und sich Spielpraxis verdienen. Das NINERS-Eigengewächs ist in dieser Woche nach Bremerhaven gezogen und prophylaktisch zunächst in freiwilliger häuslicher Quarantäne. Ob Hoppe bereits morgen mit seinem neuen Team spielen kann, ist daher noch offen. Die Eisbären prüfen in enger Abstimmung mit den beiden örtlichen Gesundheitsämtern, ob jegliche Kontaktrückverfolgung sowie ein risikofreier Einsatz in Training und Spiel gesichert sind.

Eisbären-Trainer Michael Mai freut sich über ein weiteres Talent im Kader: „Wir sind froh, dass wir ein weiteres vielversprechendes Talent von Bremerhaven überzeugen konnten. Nach Verletzungen und Quarantänen eingeschränkt sind wir nun stärker aufgestellt, was die Tiefe unserer Bank angeht. Wir freuen uns, einen hungrigen Schützen dazugewonnen zu haben, der sich bei uns im Training beweisen möchte und zugleich unsere jungen Spieler bei deren Entwicklung unterstützt.“

Unabhängig davon wollen die Eisbären gegen die Gäste aus dem Schwarzwald die Punkte unbedingt an der Nordseeküste behalten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem US-Duo der Gäste bestehend aus Courtney Stockard (18,7 Punkte pro Spiel) sowie Nate Britt (14,7 Punkte pro Spiel), die gemeinsam mit dem Litauer Rytis Pipiras (11,9 Punkte pro Spiel) die Hauptlast im Angriff der Schwenninger tragen. Ergänzt werden sie durch die deutschen Spieler Chris Frazier, Big-Men Robin Jorch und Jonas Niedermanner.

Eisbären-Headcoach Mai warnt ebenfalls vor den schwer ausrechenbaren Gegnern und deren bestechender Form: „Schwenningen ist die nächste schwere Aufgabe in einer Liga voller schwerer Aufgaben. Ihre Größe und ihre Athletik stellen andere Mannschaften vor enorme Matchup-Probleme. Besonders die Verteidigung gegen Stockard und Britt wird für uns mit ihrem derzeitigen Selbstvertrauen eine große Herausforderung, der wir uns aber gerne stellen.“

Das Ziel der Eisbären hingegen lautet vor allem Konstanz. Nach den zuletzt schwankenden Leistungen will die Mai-Truppe sich stabilisieren, 40 Minuten auf einem hohen Level spielen, gut verteidigen und mit einem Sieg gegen einen direkten Konkurrenten ihre Playoff-Ambitionen untermauern.

Dank des kostenfreien Livestream-Angebots von Sportdeutschland.TV können alle Fans der Eisbären Bremerhaven die Begegnung live und in voller Länge im Internet mitverfolgen. Jump ist am kommenden Samstag, den 27. Februar um 18:00 Uhr.