DIE EISBÄREN BREMERHAVEN BESIEGEN DIE TIGERS TÜBINGEN MIT 87:79

Die Eisbären legten mit einem starken ersten Viertel den Grundstein für den Sieg und konnten diesen vor allem dank eines hervorragend aufgelegten Leon Friederici nach Hause fahren.

Die Eisbären, die erneut ohne die angeschlagenen Kevin Yebo und Joshua Braun auskommen mussten, starteten wie gewohnt stark in die Partie und konnten sich schnell zweistellig absetzen. Die zweite Halbzeit begann dann denkbar ungünstig: Mangelnde Konzentration gepaart mit nachlassenden Wurfquoten ließen die Gäste zurück in das Spiel kommen. Im letzten Viertel konnte sich die Mai-Truppe aufgrund ihrer Routine erst in den Schlussminuten erneut absetzen und brachte so den Sieg letztendlich nach Hause.

Die Bremerhavener starteten mit der gewohnten Starting Five bestehend aus Trey Davis, Armani Moore, Will Davis, Leon Friederici und Kapitän Maximilian Ugrai in das Spiel.

Diesem war es dann auch vergönnt, im ersten Angriff des Spiels seine ersten zwei Punkte zu erzielen. In der Defensive wurde auf Seiten der Gastgeber indes beherzt zugepackt.

Die Gäste brauchten bis zur Mitte des ersten Viertels, um sich an die intensive Spielweise der Eisbären zu gewöhnen. So ging es mit einer 24:17- Führung in die Viertelpause.

Im zweiten Viertel konnten die Gastgeber ihre Führung sogar noch etwas weiter ausbauen und sich in dieser Phase vor allem auf Friederici verlassen, der alleine in diesem Viertel neun Punkte erzielte. Die Tübinger haderten derweil vor allem mit ihrem Wurfglück von der Drei-Punkte-Linie, sodass es mit einem 53:41 in die Kabine ging.

Mitte des dritten Viertels kam es dann zu einem Bruch im Spiel der Eisbären. Der Korb schien für fast vier Minuten wie vernagelt - die Gäste kämpften sich mit einem 11:0-Lauf zurück in das Spiel und übernahmen kurz vor Ende des dritten Viertels gar die Führung.

Im letzten Spielabschnitt arbeiteten sich die Eisbären dann dank des Duos Friederici und Davis in die Partie zurück. Die beiden schnellen und treffsicheren Guards erzielten die ersten 12 Punkte der Hausherren im vierten Viertel und zwangen Gästetrainer Danny Jansson zu einer Auszeit, die ihre Wirkung jedoch verfehlte.

In den letzten Minuten konnten die Eisbären dann ihre Erfahrung ausspielen und gaben den Ball in dieser Phase vor allem in die Hände von Daniels und Ugrai, die unter den Körben nicht mehr zu stoppen waren.

Am Ende stand ein hart erkämpfter Sieg für die Eisbären, die somit den Abstand auf die Nicht-Playoff-Plätze auf zwei Siege ausbauen konnten.

Eisbären-Headcoach Michael Mai: „Man muss Tübingen Respekt für diese starke Leistung zollen. Sie haben uns bis zum Ende einen heißen Kampf geliefert. Ich freue mich auf den Tag, an dem meine Mannschaft lernt, 40 Minuten am Stück konstant zu spielen. Am Ende konnten wir uns auf unsere defensive Intensität verlassen und haben Tübingen im letzten Viertel bei 13 Punkten gehalten.“

Eisbären Bremerhaven: Friederici (27), Davis (15), Daniels (14), Ugrai (11), Moore (7), Pölking (7), Hoppe (3), Kindzeka (2) Heckel (1), Heiken (0).