DIE EISBÄREN SIND ZU GAST IN HEIDELBERG

Mit der Partie beim derzeitigen Tabellenzweiten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA erwartet die Bremerhavener die nächste schwere Aufgabe. Um sich eine möglichst gute Ausgangslage für die bevorstehenden Playoffs zu schaffen, wollen die Eisbären ihre aufsteigende Form mit dem vierten Sieg in Folge bestätigen.

Die MLP Academics Heidelberg haben in den letzten zehn Spielen acht Mal das Parkett als Sieger verlassen und dabei unter anderem Siege gegen Playoff-Teams wie die Rostock Seawolves und die Artland Dragons feiern können. Für beide Mannschaften ist es in dieser Saison das erste Aufeinandertreffen, dementsprechend schwierig gestalten sich sowohl die Vorbereitung auf das Spiel als auch die Einordnung der Stärken und Schwächen des Teams von Headcoach Branislav Ignjatovic.

Die Stärken der Heidelberger sind beim Blick auf die Statistiken nicht sofort ersichtlich. Bei genauerem Hinschauen erkennt man jedoch, dass sie hinter Rostock und Paderborn auf Platz drei bei der Trefferquote von jenseits der Drei-Punkte-Linie liegen. Diese liegt nur knapp unter den im Basketball magischen 40%, die individuell nur die absoluten Top-Schützen knacken, ist mit 38,7% für eine ganze Mannschaft aber trotzdem überdurchschnittlich gut.

Weiterhin produzieren sie mit 12,1 Turnover nach den Rostockern die zweitwenigsten Ballverluste der Liga und erzielen nach den Eisbären mit 89,4 Punkten pro Spiel die zweitmeisten Körbe. Fans beider Seiten können sich daher auf ein offensiv geprägtes Spiel freuen.

Getragen wird die Offensive der Academics von den vier US-Spielern, allen voran in Person von Veteran Shyron Ely, der seit mittlerweile fünf Jahren seine Schuhe für die Heidelberger schnürt und bereits in den Saisons 2013/14 sowie 2015/16 zwei kürzere Intermezzi in der schönen Studentenstadt am Neckar hatte. Er führt sein Team mit durchschnittlich 14,7 Punkten pro Spiel an und legt mit 58% aus dem Zweier- und 47% aus dem Dreierbereich bei einer Freiwurfquote von 91,7% historisch gute Wurfquoten auf. Flankiert wird er vom technisch hervorragenden Combo-Guard Jordan Geist, der 14,5 Punkte pro Spiel erzielt, sowie dem athletischen Shaun Willet, der 11,2 Punkte pro Spiel auflegt. Komplettiert wird das Quartett vom schnellen Aufbauspieler Sa´eed Nelson, der als Liga-Neuling beachtliche 13,6 Punkte pro Partie erzielt. Ihnen zur Seite stehen in den beiden deutschen Big-Men Armin Trtovac und Routinier Phillipp Heyden zwei Spieler, die ihre Stärken unter dem Korb haben und kombiniert knapp 16 Punkte pro Spiel bei soliden Feldwurfquoten von weit über 50% erzielen.

Die Eisbären erwartet eine starke, dynamische und eingespielte Mannschaft, die sich mit Blick auf die bevorstehenden Playoffs gegen einen direkten Konkurrenten behaupten will. Eisbären-Headcoach Michael Mai sieht den Schlüssel zu einem möglichen Sieg in der Verteidigungsleistung seiner Mannschaft: „Heidelberg ist ein sehr dynamisches Team. Sie spielen defensiv sehr solide, machen wenig Fehler und zwingen den Gegner zu vielen schweren Würfen. Offensiv spielen sie sehr ausgeglichen und werden von einer talentierten Guard-Riege und großartigen Schützen getragen. Entscheidend wird für uns sein, wie wir ihre Schützen kontrolliert bekommen.“

Wer live dabei sein möchte, kann dies dank des kostenfreien Livestream-Angebots von Sportdeutschland.TV wie immer live im Internet tun. Jump ist am Donnerstag, den 25. März um 19:30 Uhr.