DIE EISBÄREN GASTIEREN BEI DEN KIRCHHEIM KNIGHTS

Nach dem Spiel in Heidelberg wartet mit den Kirchheim Knights ein weiterer Playoff-Anwärter auf die Eisbären Bremerhaven, die zwischen den Spielen nicht nach Bremerhaven zurückkehren - sondern direkt nach Kirchheim weiterreisen werden.

Mit den Kirchheim Knights wartet ein Team auf die Eisbären, das nach dem Hinspiel am dritten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA noch eine Rechnung mit den Bremerhavenern offen hat. So trafen die von Headcoach Igor Perovic trainierten Knights im ersten Aufeinandertreffen magere sechs von 31 Dreipunktwürfen, wobei einzig US-Import Kyle Leufroy mit 28 Punkten Normalform erreichte. Dieser ist mit 17,2 Punkten pro Spiel auch gleichzeitig Topscorer der Kirchheimer und hatte beim Spiel in Hagen nach einer längeren Verletzungspause sein Comeback gegeben. Ihm zur Seite steht ein sehr ausgeglichen besetztes Team, um die Routiniers Richard Williams (9,9 Punkte pro Spiel) und Andreas Kronhardt (10,3 Punkte pro Spiel) sowie Rookie-Big-Men Maxwell Mahoney, der mit 13,8 Punkten pro Spiel zweitbester Scorer der Kirchheimer ist und sie mit starken 5,9 Rebounds pro Spiel in dieser Statistik anführt. Die jungen Till Pape (9,4 Punkte pro Spiel), Nico Brauner (8,7 Punkte pro Spiel), Karlo Miksic (7,1 Punkte pro Spiel), Kevin Wolrath (7,9 Punkte pro Spiel) sowie der sprunggewaltige Franzose Tidjan Keita, runden die tiefe Rotation der Knights ab.

Auch Eisbären-Headcoach Michael Mai warnt vor der sehr disziplinierten und harten Verteidigung der Kirchheimer, weiß andererseits aber, was es braucht, um aus Kirchheim zählbares mitnehmen zu können: „Kirchheim spielt defensiv aber auch generell sehr physisch und körperbetont. Offensiv bewegen sie den Ball sehr gut und finden immer den besser postierten Mann. Ihre deutschen Spieler gehören mit zu den besten der Liga, die von Veteran Richard Williams angeführt werden. Es braucht eine geschlossene Mannschaftsleistung und eine gehörige Portion Härte und Wille, um in Kirchheim gewinnen zu können.“

Ob Big-Man Andreas Kronhardt dabei zum Aufgebot der Gastgeber gehören wird, ist noch ungewiss. Beim letzten Auftritt der Ritter in Hagen musste er verletzungsbedingt pausieren. Die Eisbären, die weiterhin auf Kevin Yebo und Joshua Braun verzichten müssen, wollen trotzdem alles in die Waagschale werfen, um ihre gute Ausgangsposition im Kampf um die vorderen Playoff-Plätze weiter auszubauen. 

Wer live dabei sein möchte, kann dies dank des kostenfreien Livestream-Angebots von Sportdeutschland.TV wie immer live im Internet tun. Los geht es für die Eisbären am Samstag, den 27.03. um 19:00 Uhr.